Leserbriefe

Wird Schaden vom Volk abgewendet?

04.06.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Günter Kaßberger, Unterensingen. 23. Mai – Tag des Grundgesetzes. Fühlt sich unsere Regierung, allen voran die Kanzlerin, diesem noch verpflichtet? Im Artikel 16a heißt es unter anderem: (1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht. (2) Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist, in dem die Anwendung des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten sichergestellt ist. Der Massenzustrom nach Deutschland seit einem starken Jahr geschieht durch Einreise aus den in Absatz 2 aufgeführten Staaten. Demnach kann sich kein einziger der Zugewanderten auf unser Asylrecht berufen.

Dennoch haben die Verantwortlichen unseres Landes alle diese Menschen in das Asylverfahren hereingenommen und brechen damit hunderttausendfach unser Grundgesetz. Horst Seehofer hat deshalb recht, wenn er – im Hinblick hierauf – von einer Herrschaft des Unrechts spricht. Natürlich muss man den wirklich bedrängten Menschen helfen. Dies zu organisieren ist die Aufgabe der UN und nicht die der EU. Letztere muss sich daran natürlich finanziell beteiligen, das gebieten unsere christlich-humanistischen europäischen Grundwerte.

Das Zulassen grundgesetzwidriger Massen-Zuwanderung in unser Land löst die Probleme dieser Welt nicht, wird uns jedoch auf Dauer schweren Schaden zufügen und die Islamisierung Europas beschleunigen, Letzteres durchaus politisches Ziel diverser Kräfte vor allem in Nahost-Staaten. Führende Medien, Kulturschaffende und sogar Kirchenvertreter wollen uns die Invasion fremder Kulturen und des Islam (eine Religion mit weltlichem Herrschaftsanspruch!) schmackhaft machen und überbieten sich in Verharmlosungen und Schönredereien; seltsamerweise ist für diese der Artikel 16a GG kein Thema.

Wer sich diesem Mainstream widersetzt, wird als Fremdenhasser verunglimpft und in die rechte Ecke gestellt. Dies erzeugt tiefes Misstrauen gegenüber denen, die uns einer Invasion preisgeben und den Befürwortern dieser Politik, von denen sich immer mehr Menschen für dumm verkauft fühlen. Das spaltet in Wirklichkeit unsere Gesellschaft und führt der AFD massenhaft Protestwähler zu. Denn immer mehr Menschen fragen sich, ob sich das Verhalten der politisch Verantwortlichen noch mit ihrem Amtseid, nämlich Schaden vom deutschen Volk abzuwenden, verträgt.

Leserbriefe

Hotel und Biergarten – aber kein Betonbunker

Alfred Schmidt, Nürtingen. Zum Artikel „Hotel mit Biergarten am Neckar“ vom 18. Mai. Ich stimme Herrn Raimund Braun (NT 14) voll zu, wenn er die Architektur des „Hotelneubaus“ kritisiert. Recht hat er, wenn er ein Satteldach und eine Verkleinerung des Baukörpers fordert. Dann würde sich das…

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