Leserbriefe

Wie wäre das Balzholzer Feld?

07.02.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jürgen Kretzschmar, Beuren-Balzholz. Die Diskussionen und Fragen, wohin die weitere Entwicklung Beurens Richtung Richtung Tourismus gehen soll, sind gut und notwendig. Drei große Projekte stehen an. Zum einen ein Hotel beim Thermalbad, des Weiteren ein Feriendorf und zu guter Letzt ein Wohnmobilstellplatz. Alle Gedanken hierzu sind bis jetzt Ideen für die weitere Entwicklung Beurens hin zu einer Kommune, in der sich Gäste wohlfühlen sollen. Und hier gehen die Vorstellungen schon mal auseinander. Wohlfühlen, was heißt das für den Einzelnen?

Und, natürlich, was passt überhaupt zu Beuren? Was bietet Beuren dem Gast an? Wo und wie können sich die Gäste in Beuren unterhalten, sich treffen, ihre Freizeit gestalten? Was überzeugt Gäste, sich mehrere Tage in Beuren aufzuhalten? Für was steht beziehungsweise was verspricht Beuren? Manche Bausteine stehen bereits, aber genügen diese schon? In diversen Arbeitskreisen wurden diese Fragen auch schon erörtert. Erkenntnis: Da muss sich noch viel entwickeln, denn sonst ist Stillstand wirklich Rückschritt!

Die aktuellste Planung ist der Wohnmobilstellplatz. Wie ich bereits bei der Bürgerversammlung in der Kelter ausgeführt habe, halte ich den geplanten Platz beim Friedhof nicht für ideal. Er verbaut in dieser Zone einen Bereich zwischen Beuren und Balzholz, der geografisch ein besonderes Bindeglied darstellt. Dieser flache, nach Balzholz abfallende Höhenrücken bietet tatsächlich eine interessante Aussichtslage und kann durch wenige Maßnahmen sogar noch besonders betont werden. Grundsätzlich ist das Gebiet zwischen Beuren und Balzholz südlich der Landstraße von Beuren nach Neuffen hin zum Albtrauf landschaftlich abwechslungsreich.

Es ist ein Grünzug, der geprägt ist von Streuobstwiesen, Heckenreihen und kleinen Bachläufen. Wenn man es will, könnte dies eine Art Kurpark sein (so war es auch schon mal vor Jahren angedacht), der die typische Landschaft Beurens repräsentiert. Diese Zone ist ortsnah, fußläufig erreichbar, abwechslungsreich, bunt, relativ ruhig und auch für Senioren gut erlebbar.

Alternativstandort für Wohnmobile? Wie wäre es auf dem Balzholzer Feld? Schön eingegrünt und je nach Bedarf ohne größere Eingriffe erweiterbar, warum nicht? Und weiter – vielleicht ein Campingplatz, warum nicht? Nur mal angedacht. Nun kann man einwenden, da soll ja das Feriendorf hin. Könnte sein, aber wir wissen ja noch nicht, ob eins kommt, ob es zu Beuren passt, in dieser Größe. Die Gemeinde Beuren will in einer Machbarkeitsstudie diese Ideen abklopfen. Ich bin gespannt, was die Ergebnisse aussagen werden. Und ich bin sicher, auch diese werden hinterfragt werden. Denn alles, was kommen wird, wird Beuren „auf Jahrzehnte prägen“!

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