Leserbriefe

Wie marode sind die Brücken wirklich?

05.11.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bärbel Heß, Nürtingen. Zum Artikel „Marode Brücken belasten den Haushalt“ vom 29. Oktober. Dass die Fußgänger- und Radfahrerbrücken über die Steinach in einem kritischen Zustand sind, erfuhren wir Bürger zum ersten Mal durch einen Artikel der Nürtinger Zeitung vom 9. April 2013. Seitdem verlautete zu diesem Thema kein Wort. Nun, nach zweieinhalb Jahren, werden wir darüber informiert, dass für 2016 die Sanierung der beiden Steinachbrücken beim Stadt-Museum und beim Autohaus Deininger vorgesehen ist.

Zu der Steinachbrücke zwischen Laiblinstegstraße und Gerberstraße keine Silbe. Als Anliegerin und Nutzerin dieser gut frequentierten Brücke kann ich nur hoffen, dass man von dem 2013 angekündigten Vorhaben absieht, die Brücke abzureißen. Bereits in ihrem Artikel vom 9. April 2013 hatte Frau Lieb erwähnt, dass dieser Plan auf Kritik (besser hieße es: auf Unverständnis) der Anwohner stößt. Und in meinem Leserbrief vom 13. April 2013 hatte ich diese Haltung unterstrichen und begründet, weil diese Brücke tagtäglich von vielen Menschen benutzt wird.

In dem Artikel vom 9. April 2013 wurden umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Uferböschung und die Sperrung der Fußgängerbrücke aus Sicherheitsgründen angekündigt. Ich darf daran erinnern, dass vor einigen Jahren, als die Bundesbahn die beiden Bahnunterführungen in der Gerberstraße und Schwab-/Dammstraße saniert hat, die angeblich so unsichere Brücke noch für die Umleitung des Autoverkehrs genutzt wurde. Ich kann deshalb nicht glauben, dass diese Brücke nicht wenigstens für den Fußgänger- und Radfahrerverkehr erhalten werden kann. Immerhin hat die Stadt Nürtingen eine wirklich marode und gefährliche Holzbrücke über die Aich (in der Nähe des Sportplatzes Oberensingen) jahrelang toleriert und für die Teufelsbrücke in Hardt, die kein Mensch nutzt, beträchtliche Summen ausgegeben. Nach meiner Ansicht fehlt es im vorliegenden Fall nicht nur am guten Willen, sondern auch an der Detailkenntnis, denn keiner der Stadträte, die so etwas beschließen, wohnt dort. Bürgernähe und Nutzerfreundlichkeit sehen anders aus.

Leserbriefe

Die Zahlen sind sehr unvollständig

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