Leserbriefe

Wie kann Nürtingen attraktiver werden?

22.06.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bernfried Jocham, Nürtingen. Zum Kommentar „Positiv rangehen“ vom 11. Juni. Noch ist auf dem Schillerplatz die Welt in Ordnung. Nach den Plänen von Feco soll sich dies zum Wohl der Nürtinger Geschäfte bald ändern. Bäume sollen weichen, der freie Blick zur Kreuzkirche durch einen Bungalow in Einfamilienhausgröße verstellt werden. Zu allem Überdruss glaubt Feco die Attraktivität dadurch steigern zu können, dass sieben Buslinien den Schillerplatz nicht mehr anfahren dürfen. Ist bisher der Stadtkern per Bus zum Einkauf erreichbar, so sollen die Kunden künftig in der Frickenhäuser Straße aussteigen. Für die Zielgruppe des Bistros sicher kein Problem, diese ist jung, dynamisch und fährt Auto. Bistro gegen ÖPNV, sicher keine Weiterentwicklung der Einkaufsstadt Nürtingen.

Ansteigende Kaufkraft ist in Nürtingen (Kennzahlen der IHK) vorhanden, die Einzelhandelsumsätze sind hier jedoch, wie auch in Esslingen, Kirchheim, Ostfildern oder Leinfelden-Echterdingen, in den vergangenen Jahren spürbar zurückgegangen.

Die Lösung ist nicht in einem weiteren Alkohol- und Kaffeekonsum in zentraler Lage zu finden, sondern ergibt sich durch gute Erreichbarkeit der Stadt und attraktive Einzelhandelsgeschäfte. Hier muss angesetzt werden, um als Einkaufsstadt interessanter zu werden.

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Stadtbildsatzung ist nutzloses Papier

Ingrid Dolde, Großbettlingen. In Kürze soll eine Stadtbildsatzung für die Altstadt von Nürtingen verabschiedet werden. Ein positiver Meilenstein, der bisher kaum Aufmerksamkeit erregt hat. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur dauerhaften Sicherung der bisher noch erhaltenen Teile der Altstadt,…

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