Leserbriefe

Wie das Rentensystem weiter stabilisieren?

26.01.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Egon Eigenthaler, NT-Oberensingen. Zum Artikel „Engagierte Demokraten sind gefragt“ vom 4. Januar. Mit Zitaten von MdB Reiner Arnold, den die Nürtinger Zeitung als erfahrenen Verteidigungspolitiker lobt, den natürlich Sicherheitsfragen und außenpolitische Probleme umtreiben, der „zuvorderst die Werte der Demokratie und die freiheitliche Grundordnung“ als sein Credo versteht – na ja –, dieses als sein Vermächtnis zu bezeichnen, scheint mir aber doch ein wenig überhöht. Konkrete Ergebnisse und Lösungsvorschläge finden sich leider auch nicht in der Bilanz seiner „Flüchtlings- und Sicherheitspolitik“. Wenn er aber sagt „Nur am Rande stehen, das dürfen die, die die Fähigkeiten haben, sich einzumischen, nicht“, denke ich wie er.

„Nun gelte es, im verbleibenden Jahr, das Rentensystem weiter zu stabilisieren“. Wie, das verschweigt uns der „Rentenexperte“. Ich habe mich 2016 „real“ dazu geäußert und will das auch weiterhin engagiert tun. Dass ich, wegen höherer Sozialabgaben, bei der letzten Rentenanpassung noch weniger netto erhielt als davor, ärgert mich schon.

Dass man weiter für Recht und Ordnung auf dem Arbeitsmarkt sorgen müsse, darf hinterfragt werden. Wer ist man – warum die Einschränkung auf den Arbeitsmarkt? Sich „für das Bekenntnis zu Europa und auf den sozialen Bereich, als Kernkompetenz der SPD besinnen zu müssen“, geht wohl an die Adresse seiner Partei.

Meine Ziele für 2017 sind in erster Linie: Die Entlarvung postfaktischer Aussagen durch Hinweise auf fehlende Belege zum Beispiel „Barrierefreiheit im Gesundheitswesen“, die meist schon im Wartezimmer beim Arzt durch hohe Ansteckungsgefahr und lange Wartezeiten krankt; im Klinikum durch neue Keime und „wetterwindische“ Zugänge weiter leidet; und nicht durch sinkenden Bedarf, sondern lediglich von wirtschaftlichen Aspekten geleitet, die Aufgabenbereiche abschafft, die zunehmend nachgefragt werden. Um nur ein Beispiel zu nennen: Für die Untersuchung im Schlaflabor in Blaubeuren muss man ein halbes, in Stuttgart, Göppingen oder Tübingen fast ein ganzes Jahr warten. Bei anderen Fachärzten ist das ähnlich.

Leserbriefe

Friedens-Nobelpreis gegen Atombomben

Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Der Appell“ vom 7. Oktober. Es kommt selten vor, dass ein Kommentar von Wolfgang Molitor in der Nürtinger Zeitung Zustimmung finden kann, aber diesmal hat er mit Recht den Friedensnobelpreis gelobt, den die „Internationale Kampagne zur Abschaffung von…

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