Leserbriefe

Westerwelle und die Römer

06.03.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Günter Fink, Nürtingen. Natürlich hat in dieser Debatte jeder irgendwo „recht“, auch Westerwelle. Es ist sicher richtig, dass das Hartz-IV-System durchleuchtet und bereinigt werden muss, denn es kann wirklich nicht angehen, dass einer, der arbeitet, weniger verdient, als sein Hartz-IV-Kollege bekommt.

Solange im Moment jedoch die Möglichkeit besteht, Niedrigstlöhne zu bezahlen, hinkt der Vergleich. Die einfachste Lösung ist, sich endlich generell auf einen Mindestlohn festzulegen, wie es in anderen europäischen Ländern praktiziert wird. Das Argument unserer überbezahlten Manager greift nicht, dass dies bei uns nicht machbar wäre. Es liegt an ihnen und ihren „Millionengehirnen“, Lösungen zu finden. Der simpelste Vorschlag ist: Gewinnvorgaben reduzieren. Dass Westerwelle sich im Ton vergriffen hat, ist sowieso klar, und Heiner Geißler hat mit der Veröffentlichung vom 15. Februar über die römische Dekadenz den Nagel auf den Kopf getroffen. Es fehlt lediglich der Zusatz, dass sich die reichen Römer in dieser Zeit „Lustknaben“ gehalten haben.

Leserbriefe

Friedens-Nobelpreis gegen Atombomben

Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Der Appell“ vom 7. Oktober. Es kommt selten vor, dass ein Kommentar von Wolfgang Molitor in der Nürtinger Zeitung Zustimmung finden kann, aber diesmal hat er mit Recht den Friedensnobelpreis gelobt, den die „Internationale Kampagne zur Abschaffung von…

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