Leserbriefe

Wer gibt Menschen das Recht, Tiere zu quälen?

09.08.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kerstin Brenner-Jirikovsky, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Tierquäler gesucht“ vom 4. August. Die Polizei sucht die Tierquäler, die einer Katze einen Strick so fest um den Hals geknotet hatten, dass sie fast starb. Auch mir stellt sich die Frage, wer tut so etwas und warum? Ich selbst habe beim Tierarzt diese Katze gesehen und jeder normal empfindende Mensch muss bei diesem erbärmlichen Anblick Mitleid mit diesem Tier haben!

Es macht mich traurig und zugleich sehr wütend: Es ist nicht mutig, ein argloses und wehrloses Tier zu quälen, sondern einfach nur feige! Auch sollten wir darüber nachdenken, wer zuerst auf dieser Welt war: Das waren die Tiere! Ein Mensch, der einem Tier so etwas antut, ist keine „Krone der Schöpfung“, sondern ein Un-Mensch! Wer gibt Menschen das Recht, Tiere zu quälen? Auch macht es mich sehr nachdenklich, auf welchem Niveau unsere Gesellschaft angekommen ist, genauer gesagt unser Städtchen Aichtal. Hier werden Hunde vergiftet, Katzen gequält und noch einiges mehr.

Wer Tiere nicht mag, sollte ihnen einfach aus dem Weg gehen. Wo bleiben Respekt und Achtung vor anderen Lebewesen? Den Gedanken zu haben, einem Tier etwas anzutun ist das eine, es jedoch in die Tat umzusetzen das andere. Es gibt genügend Kriege auf der Welt. Wir sollten uns glücklich schätzen, im friedvollen Aichtal leben zu dürfen. Da brauchen wir uns doch in unserem kleinen „Mikrokosmos Aichtal“ nicht das Zusammenleben schwerzumachen durch solche tierverachtenden Aktionen – vielleicht aus Langeweile oder Spaß. Als Tierfreund hoffe ich sehr, dass der Tierquäler gefunden und bestraft wird. Schade nur, dass der Gesetzgeber Tiere im Wesentlichen als „Sache“ einstuft. Es ist Zeit, dass sich hier endlich was ändert – auch angesichts dieser sinnlosen Grausamkeit in Aichtal.

Leserbriefe

Verschwundene Schilder und die Folgen

Horst Schleining, Bempflingen. Schon wieder geht sie kaputt. Die Straße zwischen Bempflingen und Grafenberg. Eine Überraschung ist das aber nicht, wenn 30-Tonner-Lkws eine Straße malträtieren, auf der gerade mal zwei Pkws mit Vorsicht aneinander vorbeikommen und deren Aufbau für solche Brummis…

Weiterlesen

Weitere Leserbriefe Alle Leserbriefe