Leserbriefe

Wer bekommt von wem Kinder?

30.06.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gabriele C. Knapp, Unterensingen. Zum Artikel „Dreifache Mutter zu Gefängnisstrafe verurteilt“ vom 22. Juni. Wenn es auch noch niemals real geschehen ist, so hält sich doch das Sprach- und damit auch das Denkschema, dass eine Frau Kinder von einem Mann bekomme, hartnäckig.

Dies gehört doch nun endgültig auf den patriarchalen Männlichkeitswahn-Müllhaufen. Und gleich hinterher die Mär, die Ejakulatszelle des Mannes sei der Same, aus dem die Menschheit stamme, samt der unsäglichen Ideologie, die diese Wahrnehmung hinter sich herzieht. Tatsächlich wird dieses Mysterium immer noch falsch sogar in Lehrbüchern beschrieben und in Schulen an unsere Kinder unterrichtet.

Der Same, aus dem die Menschheit stammt, ist die weibliche Eizelle, und es wäre nicht nur für die Realitätswahrnehmung unserer Söhne, Brüder, Onkel, Cousins und Liebespartner hilfreich, sich endlich nicht jenseits einer Ideologie, sondern auf dem Boden der Wirklichkeit wiederzufinden: Jegliche Primärschöpfung auf diesem unserem schönen blauen Planeten ist weiblich . . .

Wie die angemessene Wertschätzung des Weiblichen in einer Gesellschaft die Liebes- und Lebenskultur friedlich und lebenswert beeinflusst, machen uns egalitäre Gesellschaften, von denen es noch wenige auf der Erde gibt, seit Jahrtausenden vor! Die Dinge beim wirklichen Namen zu nennen ist deshalb ein absolut starkes Instrument in diesen Zeiten!

Leserbriefe

Wir brauchen Parteien, die Mut machen

Patrik Müller, Beuren. Zum Artikel „Die DNA der früheren CDU“ vom 15. September. Frau Kosova kann man zu ihrer gelungenen Integration in Deutschland nur gratulieren. Ich kann allerdings überhaupt nicht nachvollziehen, wie sich eine aus Usbekistan stammende Frau mit jüdischen Wurzeln, die in…

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