Leserbriefe

Weitere tierische Einwanderer kommen

09.01.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gerhard Jakob, Neckartenzlingen. Zum Artikel „Hilfe, die Biber kommen“ vom 30. Dezember. Es ist schon mehr als fünfzig Jahre her, als ich mit dem legendären Vogelkundler Dr. Haas in Bad Buchau über die Situation des Bibers in Deutschland diskutierte. Damals war die Biber-Population an der Elbe die einzige in Deutschland. Kein Mensch wäre jemals auf den Gedanken gekommen, dass es der Biber eines Tages auf die erste Seite einer großen Zeitung schaffen würde.

Jetzt ist es so weit: der Biber ist wieder da und mit ihm die Probleme, die in einem dicht besiedelten Land vorprogrammiert sind. Die Biber-Beauftragten haben gewiss recht, wenn sie uns raten, mit dem Biber leben zu lernen. Das kann aber nicht alles sein. Die Rückkehr des Bibers ist naturschutzpolitisch gewollt und ganz sicher hat der Biber in weiten Bevölkerungskreisen Sympathien. Es kann daher nicht richtig sein, die Gewässer-Anrainer auf den immensen Kosten sitzen zu lassen, die Biber verursachen können. Was gesamtgesellschaftlich gewollt ist, kann nicht zu Lasten Einzelner gehen. Da muss eine Lösung her!

In naher Zukunft ist mit weiteren tierischen Einwanderern zu rechnen. Aber nicht Bären, Wölfe oder Luchse werden die Naturschutzdebatten der nächsten Jahre beherrschen, ein anderer Kandidat steht bereits draußen vor der Tür: der Fischotter. Es ist höchste Zeit, sich darauf vorzubereiten, wenn man nicht neben dem Kormoran-Krieg auch noch einen Ottern-Krieg haben will.

Leserbriefe

Der Diesel und die Feinstaubproblematik

Gerhard Mayer, NT-Oberensingen. Zum Artikel „Kretschmann: Autobauer stehen in der Pflicht“ vom 26. Juli. Man hört sehr viel über den schädlichen Diesel, nahezu alle beteiligen sich an der Hexenjagd, aber was stimmt wirklich? Zunächst wurde der Diesel wegen der Feinstaubemission an den Pranger…

Weiterlesen

Weitere Leserbriefe Alle Leserbriefe