Leserbriefe

Weitere tierische Einwanderer kommen

09.01.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gerhard Jakob, Neckartenzlingen. Zum Artikel „Hilfe, die Biber kommen“ vom 30. Dezember. Es ist schon mehr als fünfzig Jahre her, als ich mit dem legendären Vogelkundler Dr. Haas in Bad Buchau über die Situation des Bibers in Deutschland diskutierte. Damals war die Biber-Population an der Elbe die einzige in Deutschland. Kein Mensch wäre jemals auf den Gedanken gekommen, dass es der Biber eines Tages auf die erste Seite einer großen Zeitung schaffen würde.

Jetzt ist es so weit: der Biber ist wieder da und mit ihm die Probleme, die in einem dicht besiedelten Land vorprogrammiert sind. Die Biber-Beauftragten haben gewiss recht, wenn sie uns raten, mit dem Biber leben zu lernen. Das kann aber nicht alles sein. Die Rückkehr des Bibers ist naturschutzpolitisch gewollt und ganz sicher hat der Biber in weiten Bevölkerungskreisen Sympathien. Es kann daher nicht richtig sein, die Gewässer-Anrainer auf den immensen Kosten sitzen zu lassen, die Biber verursachen können. Was gesamtgesellschaftlich gewollt ist, kann nicht zu Lasten Einzelner gehen. Da muss eine Lösung her!

In naher Zukunft ist mit weiteren tierischen Einwanderern zu rechnen. Aber nicht Bären, Wölfe oder Luchse werden die Naturschutzdebatten der nächsten Jahre beherrschen, ein anderer Kandidat steht bereits draußen vor der Tür: der Fischotter. Es ist höchste Zeit, sich darauf vorzubereiten, wenn man nicht neben dem Kormoran-Krieg auch noch einen Ottern-Krieg haben will.

Leserbriefe

Schulen können selbst bestimmen

Heinz Vogel, Oberboihingen. Zum Artikel „Vorletzter bei Ganztagsschule“ vom 18. Oktober. Interessant, dass jetzt die Bertelsmann-Stiftung bestimmt, was gut und was schlecht ist. Zu den Fakten: Die Einführung einer Ganztagsschule im Ort bestimmt laut Gesetz der Schulausschuss einer Schule,…

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