Leserbriefe

Was tun, wenn kein Kandidat zusagt?

01.10.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Silke Link, Nürtingen. Für die anstehende Oberbürgermeisterwahl stehen uns sechs Kandidaten zur Verfügung. Was aber mache ich, wenn mir keiner der Kandidaten wirklich zusagt? Nur für diesen Fall haben wir alle die Möglichkeit, unseren Wunschkandidaten zu nennen.

Diese Person muss mindestens 25 Jahre alt sein, in der EU eingebürgert, nicht im Strafregister registriert und bei der Nennung erkennbar sein (also mit Vor- und Zunamen plus aktueller Adresse oder mit Vor- und Zunamen plus eindeutig zugeordneter Funktion wie „Bundeskanzlerin“, „Lehrerin an der Schule XY“ genannt sein). Wenn ich dann noch ein Kreuz hinter diese Person setze, ist sie von mir gewählt und meine Stimme geht als gültige Stimme in die Wahlbeteiligung ein.

Sofern man seine Stimme abgibt, aber diese Stimme nicht eindeutig zuordnet, sprich die Stimmabgabe ungültig ist, so wird man zwar an der Wahlbeteiligung mitgerechnet, nicht aber für die Wahl gezählt. Denn das Amt des Oberbürgermeisters darf bekleiden, wer mindestens 50 Prozent plus eine der abgegebenen gültigen Stimmen bekommt.

Grundsätzlich das Allerwichtigste aber, finde ich, ist, dass wir überhaupt zur Wahl gehen, denn es geht um unsere Stadt, unsere Arbeit, unsere Einkaufsmöglichkeiten, unsere Freizeit und um unsere Kinder. In diesem Sinne wünsche ich allen einen gelungenen Wahlsonntag!

Leserbriefe

Schlechte Luft und Stochern im Nebel

Sven Ralphs, Frickenhausen. Zum Artikel „Filtern, absaugen, reinigen“ vom 16. Februar. Echte Lösungen zur Luftverbesserung fehlen. Grüne und CDU scheinen vor lauter schlechter Luft im Nebel zu stochern. Als Lösung gegen die schlechte Luft in Stuttgart soll nun also die Luft gefiltert werden. Mit…

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