Leserbriefe

Was ist der Wille der Bürger?

02.10.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Friedrich Röcker, Nürtingen. Zum Artikel „Auseinandersetzung spitzt sich zu“ vom 29. September. Wenn ich einst in der Schule im Gemeinschaftskundeunterricht richtig aufgepasst habe, dann haben Gemeinderäte ihr Mandat in freien und geheimen Wahlen vom Souverän, dem Bürger, auf Zeit bekommen.

Wenn die Gemeinderäte am Dienstag über den Bebauungsplan „Wörth östlich“ abstimmen, dann soll sich jeder Einzelne daran erinnern, wem er seinen Sitz im Gemeinderat zu verdanken hat. Denn wir, die Bürger (zumindest die, die auch zur Wahl gegangen sind), werden spätestens zur nächsten Gemeinderatswahl von jedem Einzelnen Rechenschaft über sein Abstimmungsverhalten verlangen.

Es soll sich keiner hinter „Fraktionszwang“ oder „Fraktionsabsprachen“ verstecken – die kommen in keiner Verfassung vor. Jeder, der seine Hand hebt, ist für diese Hand alleine verantwortlich. Und er wird sich fragen lassen müssen, weshalb er die Hand gehoben hat.

Die zahlreichen Leserzuschriften in dieser Zeitung sprechen sich ohne Ausnahme gegen den Bebauungsplan aus. Auch am Samstag auf dem Markt habe ich niemanden getroffen, der eine zweireihige Bebauung haben will. Wenn dann der Gemeinderat am Dienstag dem Bebauungsplan trotzdem zustimmt, kann man feststellen, dass er gegen den Willen der Bürger votiert.

Die Rechnung dafür wird am Wahltag präsentiert werden.

Leserbriefe

Was sagt die Bibel zur pflanzlichen Ernährung

Arabella Unger, Frickenhausen. Zum Leserbrief „Vernünftig ernähren mit hochwertigem Fleisch“ vom 1. Dezember. Es wird behauptet, dass aus der Bibel hervorgehe, dass man immer schon Fleisch gegessen habe. Anders steht es jedoch im ersten Schöpfungsbericht (1. Mose 1, 30–31), nämlich dass Gott…

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