Leserbriefe

Warum wird so kritisch hinterfragt?

12.10.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Peter Krüger, Nürtingen. Zum Kommentar „Wer darf sich freuen ?“ vom 10. Oktober. Ein Kommentar gibt die Meinung des Kommentierenden wieder. Frau Lieb schreibt von der Macht des Internets und stellt die Frage, ob hier versucht wurde, mit verdeckten Karten mitzumischen. Es blieb doch jedem Wähler überlassen, wodurch er sich beeinflussen ließ, ob durch das Internet, durch E-Mails oder durch sonstige Aktionen. Wenn 9,1 Prozent der Wähler von ihrem Recht Gebrauch machten, keinen der Kandidaten zu wählen, sondern eine andere Person zu benennen, dann zeigt dies doch nur, dass sie sich für keinen der Kandidaten entscheiden wollten, nicht mehr und nicht weniger. Warum wird dieses Verhalten so kritisch hinterfragt? Eine andere Person zu benennen ist doch viel besser, als der Wahl einfach fernzubleiben. Mich stört auch die Formulierung, dass es keinem der Gegen-Kandidaten gelungen sein soll, die Wähler von seiner Qualifikation beziehungsweise Fähigkeit zu überzeugen. Soll damit etwa interpretiert werden, dass jeder Wähler, der sich nicht für den Amtsinhaber entschieden hat, keine Ahnung hat?

Leserbriefe

Nürtingen sollte die Chance nutzen

Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Artikel „Neckarufer-Bebauung auf Eis gelegt“ vom 14. Februar. Mit großer Freude las ich vom Beschluss des Gemeinderats, sich doch wieder auf die Seite der Bürger zu stellen und den Platz auf dem Melchior-Areal bis auf Weiteres so zu belassen. Investoren sind eben…

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