Leserbriefe

Warum werden Gespräche abgelehnt?

17.03.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Martin Weller, Nürtingen. In Zeiten der Haushaltskrise stimmt Herr Heirich die Bürgerschaft auf die noch jahrelang andauernden Folgen der Finanzkrise ein. Es sind finanztechnische Schwerpunkte zu setzen. Diese sind unter anderem Verbesserung der Infrastruktur und Steigerung der Lebensqualität für Familien und Neubürger. Da passt es gut, Maßnahmen zu planen, die allein von der Bürgerschaft getragen werden müssen und die Stadt nichts kosten.

Über 50 Jahre war das Enzenhardt die vergessene Siedlung der Stadt. Wie bereits mehrfach in der Nürtinger Zeitung berichtet, soll nun zur Erschließung des Gänslesgrundes die Tischardter Straße auf Kosten der Anwohner endgültig erstellt werden. Für uns Anwohnerfamilien kostet dies so mal eben bis zu 20 000 Euro. Die Stadt soll es kostenlos bekommen. Das also versteht die Kommune unter Verbesserung der Infrastruktur und Steigerung der Lebensqualität für Familien und Neubürger.

Die Anwohner haben sich bürgerschaftlich zur Interessengemeinschaft Tischardter Straße (IGT) zusammengeschlossen und mit der Stadt engagiert und konstruktiv Gespräche gesucht. Dieses Engagement wurde von Herrn Heirich schriftlich und entschieden abgelehnt. Er will sich der berechtigten Interessen der IGT nicht annehmen. Die IGT wird jetzt anwaltschaftlich vertreten. So viel dazu. Die IGT hat viele Lösungsvorschläge zum Problem Tischardter Straße unterbreitet. Vorschläge, die allesamt für die Stadt ohne Kosten sind. OB Heirich sei an seine Worte erinnert, gemeinsam konstruktiv und unter gegenseitiger Rücksichtnahme mit Offenheit und Verantwortungsbewusstsein Lösungen zu suchen. Die IGT ist bereit, vielleicht kann Herrn Heirich mit Hilfe unseres Gemeinderats aus dieser Krise geholfen werden.

Leserbriefe

Friedens-Nobelpreis gegen Atombomben

Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Der Appell“ vom 7. Oktober. Es kommt selten vor, dass ein Kommentar von Wolfgang Molitor in der Nürtinger Zeitung Zustimmung finden kann, aber diesmal hat er mit Recht den Friedensnobelpreis gelobt, den die „Internationale Kampagne zur Abschaffung von…

Weiterlesen

Weitere Leserbriefe Alle Leserbriefe