Leserbriefe

Warum kein Konzept für „Stadt am Fluss“?

04.02.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Waltraud Schmid, Nürtingen. Zum Artikel „160 000 Euro für die Fischtreppe“ vom 27. Januar. Der Verband Region Stuttgart unterstützt mit seinem Projekt „Landschaftspark Region Stuttgart“ Städte, die an Flüssen liegen und ihren Fluss für die Bevölkerung erlebbar machen wollen, mit insgesamt 6,8 Millionen Euro. Viele Städte und Gemeinden nutzen dieses Angebot. Auch die Stadt Nürtingen erhält 160 000 Euro Fördermittel für die geplante Fischtreppe am Stadtwehr. Das ist erfreulich.

Erstaunlich aber ist, dass der Kreis Esslingen, da zählt Nürtingen dazu, bei der Beantragung dieser Fördermittel Schlusslicht ist. Göppingen zum Beispiel erhielt 1,5 Millionen Euro für die Renaturierung und Erlebbarmachung der Fils. So hätte auch Nürtingen mit einem überzeugenden Gesamtkonzept „Stadt am Fluss“ über die letzten Jahre hinweg mit einer beachtlichen Unterstützung bei der Realisierung seiner Pläne rechnen können. Ein durchgängiger Grünzug an beiden Neckarufern von Neckarhausen bis Zizishausen könnte schon in Teilen bestehen und ganz nebenbei würde auch der Hochwasserschutz mit niedriger Bebauung und Kosten profitieren.

Das Programm und die Förderung gibt es immer noch. Das Wörthareal mit einer großzügigen Neckarwiese könnte sich darin harmonisch einfügen. Was hindert die Verwaltung und die Gemeinderäte daran, diesen Weg zu verfolgen, die vielfältigen Möglichkeiten einer Unterstützung auszuloten und zum Wohle ihrer Bürger zu nutzen?

Leserbriefe

Wir brauchen Parteien, die Mut machen

Patrik Müller, Beuren. Zum Artikel „Die DNA der früheren CDU“ vom 15. September. Frau Kosova kann man zu ihrer gelungenen Integration in Deutschland nur gratulieren. Ich kann allerdings überhaupt nicht nachvollziehen, wie sich eine aus Usbekistan stammende Frau mit jüdischen Wurzeln, die in…

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