Leserbriefe

Warum gibt es keinen Hundefreilaufplatz?

07.09.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Petra Kohler, Nürtingen. Zum Artikel „Leinenzwang im Stadtgebiet“ vom 6. September. Ich habe festgestellt, dass man als Hundebesitzer in Nürtingen nicht willkommen ist. Durch Zufall habe ich den Anschlag der Stadt gelesen. Ich finde es schwach, dass man Steuerzahler darüber nicht mal schriftlich informiert, wenn sich Änderungen ergeben. Gut, dass man dann eine Strafe abdrücken muss! In Zukunft ist es generell verboten, seinen Hund auf dem gesamten Galgenberg laufen zu lassen. (Wieder sehr schwammig beschrieben, wie weit reicht der Galgenberg?) Die Zeiten könnte man auch begrenzen, damit die Hunde dort weiterhin mit den Artgenossen spielen können. Eine Alternative wär es ja, wenn eine generelle Leinenpflicht von 9 bis 18 Uhr bestehen würde. Ein komplettes Verbot finde ich nicht gut. Dadurch wird das Sozialverhalten der Tiere stark eingegrenzt. Sozial ausgeglichene Tiere sind meistens nicht aggressiv und durch diese gibt es überwiegend keine Negativschlagzeilen! Finde es auch sehr schade, dass eine so große Stadt wie Nürtingen keinen Hundefreilaufplatz hat.

Natürlich ist auch klar, dass die Sicherheit von Personen jeglichen Alters vorgeht. Verantwortungsvolle Hundebesitzer führen ihre Hunde an der Leine, wenn der Kindergarten sich mal wieder über den bereits eingezäunten Spielplatz ausbreitet oder jemand entgegenkommt. Hundebesitzer sind keine Wähler. Des Öfteren habe ich den Eindruck, dass dies im Rathaus übersehen wird. (Überall Leinenpflicht, wenig/keine Kotmülleimer und so weiter) Dafür darf man dann die Kotbeutel von Nürtingen nach Neckarhausen tragen, weil wenn man es liegen lässt, ist es erstens widerlich und zweitens wird es teuer!

Nur weil die Erzieherinnen panische Angst vor Hunden haben, sogar wenn sie noch im Gebäude sind, besteht nun dieses Verbot. Gut, wenn eine hochgestellte Person der Stadt im gleichen Gebäude wohnt! Bisher hat es uns hier ganz gut gefallen. Wenn man aber schon so hundeunfreundlich ist, wird es besser sein, man lässt seine Kinder in freundlicheren Orten aufwachsen.

Leserbriefe

Friedens-Nobelpreis gegen Atombomben

Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Der Appell“ vom 7. Oktober. Es kommt selten vor, dass ein Kommentar von Wolfgang Molitor in der Nürtinger Zeitung Zustimmung finden kann, aber diesmal hat er mit Recht den Friedensnobelpreis gelobt, den die „Internationale Kampagne zur Abschaffung von…

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