Leserbriefe

Wann sind Nebenstraßen dran?

19.01.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kuno Giesel, Nürtingen. Zum Artikel „In engen Straßen wird es knifflig“ vom 12. Januar. Ich denke, alle Bürger haben dafür Verständnis, dass bestimmte Straßen als Erstes geräumt werden, andere erst später. Weshalb aber viele Straßen, die breit genug für den Schneepflug sind, überhaupt nicht geräumt werden, ist nicht so leicht zu verstehen. Jetzt, wo es nicht mehr schneit, könnte man doch die Arbeit in den Nebenstraßen fortsetzen. Da, wo sich Spurrinnen gebildet haben, wird es zuweilen ganz schön spannend. Solange man nur geradeaus fährt, ist es kein Problem. Wenn man ausweichen will, weil jemand entgegenkommt, wird es hin und wieder schon etwas schwieriger. Besonders, wenn die mittleren Schneehaufen gefroren sind. Am Freitag früh konnte ich beobachten, wie jemand fast ein parkendes Auto rammte – weil der Fahrer wegen der Spurrinnen wohl etwas die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Fast schon kriminell, dass hier nichts getan wird, man die Sache aussitzt, bis der Schnee von alleine verschwindet.

Die Stadt macht es sich etwas zu einfach, da meist die Schuld erst mal auf den Autofahrer geschoben wird. Auch wenn alle von Sparmaßnahmen wegen der Wirtschaftskrise reden – weshalb müssen es die Autofahrer wieder ausbaden? Ich habe noch keinen einzigen Bericht gelesen, dass deshalb viele Autos abgemeldet wurden oder deutlich weniger gefahren wird – und dadurch deutlich weniger Steuern in die Kassen kommt. Vielleicht kann die Stadt eine Stellungnahme dazu abgeben, was dagegen spricht oder was es kosten würde, einem arbeitslosen Lkw-Fahrer einen befristeten Arbeitsvertrag zu geben und ihn mit einer entsprechenden Einweisung in das Schneeräumfahrzeug die Nebenstraßen vom Schnee befreien zu lassen.

Leserbriefe

Ein Lob für den Nürtinger Bauhof

Astrid Kipp, Nürtingen. Der Bauhof hat ein Lob verdient, denn Tannenbaum ist nicht gleich Tannenbaum. Der Bauhof zeigt Vielfalt. Zurzeit lohnt sich ein Gang durch das kleine Wäldchen vor dem Weihnachtsmarkt. Ich war erstaunt, was es dort alles zu sehen gab. Der exotischste Name war für mich…

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