Leserbriefe

Wandern und gefällte Bäume

04.03.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dr. Valentin Schoplick, Schlaitdorf. Ein Sonntagsausflug: schöne Wanderung nach Mittelstadt, Einkehr. Der Weg nach Neckartenzlingen – kein Problem. Wir entscheiden uns für den unteren Weg am Neckar entlang. Bei einer Weggabelung eine Wegsperre: kein Durchgang wegen Holzfällarbeiten, eine akzeptable Begründung. Wir gehen bergauf und freuen uns auf den Neckartal-Randweg, der über den schönen Schönrain führt. Wir gehen munter weiter auf diesem Weg (keine Sperrung). Doch dann plötzlich quer liegende Bäume, garniert mit sperrigen Ästen und Zweigen auf einem längeren Abschnitt. Mühsam kämpfen wir uns durch.

Kann man nicht wenigstens diesen Prestige-Weg unseres Ländles frei machen (er wird auch von Radfahrern benützt)? Kommt auch hier der Profit (Räumen des Weges kostet Zeit und Geld) vor den Bedürfnissen der Menschen? Mit Mühe erreichen wir noch den Bus.

In dieser Zeitung erschien kürzlich ein Artikel über „innovative Waldwirtschaft“. Eine Riesenmaschine war abgebildet. Bedeutet „innovativ“ denn immer auch „gut“? Andere Waldwege sind nicht weniger verwüstet. Der Wanderweg vom Wasserturm Häslach ins Schaichtal weist beispielsweise schon länger tiefe Spuren schwerer Maschinen auf. Dadurch wird uns das Wandern nicht selten schwergemacht, obwohl es doch überall so sehr als Gesundheitsborn propagiert wird!

Leserbriefe

Wir brauchen Parteien, die Mut machen

Patrik Müller, Beuren. Zum Artikel „Die DNA der früheren CDU“ vom 15. September. Frau Kosova kann man zu ihrer gelungenen Integration in Deutschland nur gratulieren. Ich kann allerdings überhaupt nicht nachvollziehen, wie sich eine aus Usbekistan stammende Frau mit jüdischen Wurzeln, die in…

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