Leserbriefe

Vorschläge kommen immer vor Wahlen

17.05.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Lydia Hofstadt, Erkenbrechtsweiler. Zum Artikel „Leitkultur soll mehr sein als das Grundgesetz“ und zum Kommentar „Wir sind nicht Burka“ vom 2. Mai. Jetzt, zum Ende der Legislaturperiode fällt es Bundesinnenminister de Maizièere ein, einen Leitfaden über Leitkultur aufzustellen. Das hätte man schon im Jahr 2000 einführen müssen, als Friedrich Merz die freiheitlich deutsche Leitkultur für Einwanderer forderte und man hätte diese auch mit dem Antrag auf Einbürgerung unterzeichnen lassen müssen.

Herr Ziedler verweist in seinem Kommentar auf unser Grundgesetz und dass die Leitkultur in Konkurrenz zum Grundgesetz treten würde. Das Gegenteil ist wohl richtig, es führt eher zum besseren Verständnis des Grundgesetzes, denn all diese Punkte sind auch im Grundgesetz verankert. Das würde auch die Integration vereinfachen, denn wer hier leben will , muss unsere Kultur kennen und achten, sonst wird er immer fremd sein. Man darf nicht erwarten, dass wir in unserem Land die Kultur der Zuwanderer annehmen, bei diesem Völkergemisch in Deutschland wäre dies auch unmöglich. Unsere Toleranz gegenüber all den vielen Fremden in unserem Land ist schon stark gefordert.

Nachdem uns ja immer wieder von Politikern aus allen Parteien eingeredet wurde, der Islam gehöre zu Deutschland, sind inzwischen unzählige Moscheen gebaut worden, dass dafür aber Steuergelder seit 2012 von jährlich einer Million vom Familienministerium gezahlt werden, ist nicht zu verstehen. Wir bezahlen Kirchensteuer, dagegen werden aus unseren Steuern die Imame bezahlt, die dann vielfach auch noch vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Inzwischen sind im Januar gegen sechs dieser Prediger Haftbefehle erlassen worden, weitere zehn verdächtige Imame haben sich inzwischen in die Türkei abgesetzt.

Wie am 25. April im Artikel „Plädoyer für Islamgesetz“ zu lesen war, bringt man jetzt pünktlich vor dem Wahlkampf wieder ein Islamgesetz ins Gespräch, das man bei uns einführen möchte. Ja wo leben wir denn und was wird noch alles gefordert?

Leserbriefe

Die Stomleitung in den Boden verlegen

Reinmar Wipper, Nürtingen. Zum Artikel „Wohnungsbau im Gewann Wasserfall“ vom 13. Juli. „Zur Hochspannungsleitung halten wir dabei gebührend Abstand“, meint Stadtplanerin Schreiber bei der Vorstellung der Wohnbaupläne am Schelmenwasen. Diese Maßeinheit bedarf einer Präzisierung: Was ist…

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