Leserbriefe

Vorhersagen ernst nehmen

01.12.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dr. Herbert Pfeifer, Nürtingen. Zum Artikel „BSE-frei“ vom 24. November. In einem Vortrag vom 13. Januar 1923 hatte der Geistes- und Zukunftsforscher Rudolf Steiner erklärt, wenn man die von Natur aus auf Pflanzennahrung eingestellten Rinder mit „Fleisch“ füttere, müssten sie „verrückt“ werden, und das gehe dann „natürlich auf den Menschen über“. Was damals wohl kaum jemand für möglich gehalten hätte, ist tatsächlich passiert, indem gewissen Kraftfuttermitteln gemahlene Schlachtabfälle in beachtlichen Mengen beigemischt wurden. Die Folge war dann der Ende 2000 aufgetretene „Rinderwahnsinn“ und die dadurch verursachte Creuzfeldt-Jakob-Krankheit beim Menschen.

Nicht nur „Tausende Tiere wurden gekeult“, sondern europaweit waren es nach damaligen Presseberichten zwei Millionen, der größte Teil in England. Die Gefahr ist inzwischen gebannt, weil den Futtermitteln für Rinder keine Schlachtabfälle mehr beigemischt werden.

Das Beispiel zeigt: Auch künftig könnte manches drohende Unheil abgewendet werden, wenn man die Vorhersagen des Geistes- und Zukunftsforschers Rudolf Steiner ernst nähme.

Leserbriefe

Überhört Herr Grabitz kritische Stimmen?

Kai Hansen, Nürtingen. Zum Artikel „EU droht Milliardenklage wegen Pflanzenschutzmittels“ vom 11. November. Der Journalist Markus Grabitz gewährt dem weltgrößten Glyphosat-Hersteller Monsanto auf Seite eins der Wochenendausgabe der Nürtinger Zeitung eine prominente Bühne und betreibt zudem deren…

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