Leserbriefe

Von den bunten Lebensentwürfen

13.09.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Andreas Schwickert, Beuren. Zum Artikel „Merkel in der Kritik nach Äußerungen über Schwule“ vom 11. September. In unserem freiheitlich demokratischen Land darf jeder Mensch nach seiner Fasson leben, solange er die Freiheit des anderen nicht schädigt oder beeinträchtigt. Nun hat unsere Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel in der ARD-Sendung „Wahlarena“ ihre persönliche Meinung hinsichtlich des Adoptionsrechtes von gleichgeschlechtlichen Paaren kundgetan. Sie habe ein ungutes Gefühl in Bezug auf das Wohl des Kindes. Der Kanzlerkandidat Herr Steinbrück sowie Teile von SPD, FDP und Grünen haben diesbezüglich keine Bedenken – trotz aller seriösen wissenschaftlichen Gutachten – und sprechen von „bunten Lebensentwürfen“, Homoverbände sogar von Diskriminierung.

Doch wer wird eigentlich diskriminiert? Unabhängig davon, dass gleichgeschlechtliche Paare keine Kinder zeugen können, somit auch im Vollsinne nie ganz Vater und Mutter ersetzen können, können doch solche Bedenken nicht als Diskriminierung bezeichnet werden, da muss doch schon die Ernsthaftigkeit bezüglich des Wohls des Kindes angezweifelt werden. Schizophren ist jedoch das Verhalten der oben genannten Parteien, die einerseits den männlichen Part bei Kindergärten, Tagesstätten und Grundschulen fordern, sich aber gleichzeitig für die Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare aussprechen. Hinter solchem widersprüchlichem Verhalten kann ich nur das bewusste Kaputtmachen von traditionellen Familien sehen.

Anders unsere Kanzlerin, die geschworen hat, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Dies gilt nicht nur in Sachen Wirtschaft und Finanzen, sondern in erster Linie für die kleinste Zelle des Staates – das Fundament Familie. Mit ihren Bedenken hat sie deutlich gemacht, dass Kindern in solchen Gemeinschaften Wesentliches vorenthalten wird: Vater und Mutter in verantwortungsbewusster Liebe für ihr Kind zu erleben, damit auch diese Kinder im Erwachsenenleben verantwortungsbewusste Elternschaft anstreben und so zum Wohl und zur Erhaltung unseres Volkes beitragen.

Leserbriefe

Schulen können selbst bestimmen

Heinz Vogel, Oberboihingen. Zum Artikel „Vorletzter bei Ganztagsschule“ vom 18. Oktober. Interessant, dass jetzt die Bertelsmann-Stiftung bestimmt, was gut und was schlecht ist. Zu den Fakten: Die Einführung einer Ganztagsschule im Ort bestimmt laut Gesetz der Schulausschuss einer Schule,…

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