Leserbriefe

Von älteren Fahrern geht keine Gefahr aus

14.02.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dr. Wolfgang Bone, Lenningen-Gutenberg. Zum Artikel „Gefährliche Mobilität“ vom 7. Februar. Ob und inwieweit es sinnvoll und notwendig ist, gesundheitliche Prüfungen für ältere Kraftfahrzeugführer durchzuführen, kann ich nicht beurteilen. Aber bei allen Überlegungen sollte nicht vergessen werden, dass die meisten schweren Unfälle nicht von älteren Kfz-Fahrern, sondern von jüngeren verursacht werden, wie schon oft statistisch einwandfrei nachgewiesen wurde.

Wie oft werde ich trotz Überholverbots überholt, aber niemals von älteren Fahrern. Manche geben auch ganz offen zu, dass sie selbstverständlich im Auto mit dem Handy telefonieren. Und ältere Fahrer, die unter Alkoholeinfluss fahren, gibt es sehr selten. Fazit: Autofahren ist weniger eine Frage des Alters, sondern mehr eine Frage des Charakters, und den kann eine medizinische Untersuchung schlecht überprüfen. Wer im Auto telefoniert, sollte für einige Jahre den Führerschein verlieren, wer mit Alkohol fährt lebenslang. Das würde die Unfallzahlen mehr senken als Gesundheitsprüfungen älterer Autofahrer.

Leserbriefe

Überhört Herr Grabitz kritische Stimmen?

Kai Hansen, Nürtingen. Zum Artikel „EU droht Milliardenklage wegen Pflanzenschutzmittels“ vom 11. November. Der Journalist Markus Grabitz gewährt dem weltgrößten Glyphosat-Hersteller Monsanto auf Seite eins der Wochenendausgabe der Nürtinger Zeitung eine prominente Bühne und betreibt zudem deren…

Weiterlesen

Weitere Leserbriefe Alle Leserbriefe