Leserbriefe

Viele Fragen zum Galgenberg

06.10.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Norbert Mühleisen, Nürtingen. Zum Artikel „Impulse für Galgenbergpark gesucht“ vom 1. Oktober. Wie bei der mühseligen Geburt „Reiner-Pavillon“ zu verfolgen war, wurde die Vollendung des Baues nicht unter der Prämisse einer Erhöhung der Attraktivität des Galgenberges, sondern eher unter dem drohenden Gesichtsverlust gegenüber der Familie Reiner und der Öffentlichkeit fertiggestellt. Die Veranstaltungen, die dort stattfinden, sind zahlenmäßig als eher dürftig zu bezeichnen.

Es fehlt auch hier die in letzter Zeit hoch eingeforderte Fachlichkeit der Führungsspitze. Es ist nicht erkennbar, mit welchen Mitteln und in welchem Zeitraum die Führungskraft und der Gemeinderat sich diesem Problem widmen wollen, in welchem Zusammenhang der Stadtentwicklung dieses Teilkonzept steht und in welchen Schritten die unterschiedlichen Personengruppen in diesen Prozess eingebunden werden.

Es ist ebenfalls nicht erkennbar, wie diese Ergebnisse dann der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und wie weitere Anregungen gesichert werden, geschweige denn wie und mit wem dies fachlich begleitet und in welchen Schritten dies umgesetzt werden soll.

Die recht interessante Anmerkung von Herrn Kuthe, dass die trennende Verbindung durch die Bundesstraße erkannt wurde und wohl eine Brücke und auch eine Hochgarage notwendig macht, bringt hohe Investitionen mit sich. Sollte die Heinrichsquelle zur Gastronomie umgebaut sowie ein besserer Trimm-dich-Pfad für Alt und Jung dort entstehen, ist die Frage der Akzeptanz und Überwindung des Höhenunterschiedes noch nicht gelöst.

Am Wörthareal brauchen wir keine Brücke, sie ist innerstädtisch von Klein und Groß, von behinderten und nichtbehinderten Menschen fußläufig und ebenerdig zu erreichen. Auch eine bestehende Infrastruktur wie Gastronomie, Stadtmuseum und Museumsscheune, Ruderclub, Dirtpark, Bootsverleih und so weiter sind vorhanden.

So hat die Veranstaltung wohl eher den Zweck, die Bürger zu beschäftigen, um ein „so Weiterwurschteln wie gehabt“ zu ermöglichen.

Leserbriefe

Schlechte Luft und Stochern im Nebel

Sven Ralphs, Frickenhausen. Zum Artikel „Filtern, absaugen, reinigen“ vom 16. Februar. Echte Lösungen zur Luftverbesserung fehlen. Grüne und CDU scheinen vor lauter schlechter Luft im Nebel zu stochern. Als Lösung gegen die schlechte Luft in Stuttgart soll nun also die Luft gefiltert werden. Mit…

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