Leserbriefe

Viehabtrieb in Neckarhausen stoppen

08.09.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gertrud Schäfter, Nürtingen. Zum Leserbrief „Eine Gaudi zulasten der Tiere“ vom 6. September. Dank der guten Vorinformation unserer Nürtinger Zeitung wurden wie immer die treuen Leserinnen und Leser vorweg über die „Gaudi“ beim Viehabtrieb in Neckarhausen unterrichtet, sodass im Voraus Tierfreunde schon stutzig werden konnten, was hier, wo es doch keine Alm oder Ähnliches gibt, mit den Kühen geschieht; geht man hin oder geht man nicht hin, um zu schauen. Wohl demjenigen, der es bleiben ließ, an der „Gaudi“ zulasten der Tiere teilzunehmen.

Zu diesem Entschluss wurden die Leserrinnen und Leser sowie Tierfreunde erst recht gebracht, als das abschreckende Foto erschienen ist. Das Bild mit der Kuh und deren blutiger Nase und dem Herrn mit dem Knüppel in der Hand, wie er übermächtig das Rind an Stricken durch die lärmende Menge gezogen hat. Hier wird und wurde eindeutig gegen das Tierschutzgesetz verstoßen, da es sich um Tierquälerei handelt.

Allem Anschein nach ist dem Veranstalter und dem Organisatoren der „Gaudi“, vorneweg Bernd Klinger, die Tradition des alpenländischen Viehabtriebs nicht bekannt. Die Kühe im Voralpenland werden von ihren Besitzern in erster Linie würdevoll mit Hochachtung und geschmückt in Dankbarkeit ohne Knüppel und Stricke zu Tal getrieben. Dankbarkeit für den Schutz ihres Schöpfers, dass Mensch und Tier kein Schaden zugefügt wurde und die Tiere heil nach Hause gebracht werden können.

Ich fordere und wünsche, dass dieses Spektakel nie mehr stattfindet. Ich appelliere an den Ortsvorsteher und die Verantwortlichen, den Viehabtrieb dort zu lassen, wo er hingehört und Sinn hat.

Leserbriefe

Kein Beitrag zur Barrierefreiheit

Manfred Reichle, Nürtingen. Zum Artikel „Kompromisse für den Schillerplatz“ vom 8. November. Dass nun ein Baum weniger gefällt werden soll als ursprünglich geplant, ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Nun sind zwei Bäume so krank, dass man sie fällen muss – (ein Schelm, wer Böses…

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