Leserbriefe

Verantwortungsvolle Abwägung

22.11.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dieter Weiler, Aichtal-Aich. Zum Leserbrief „Dunkle Straßen in Aichtal“ vom 19. November. Das Gegenteil ist richtig: Die Stadt hat auf moderne LED-Straßenbeleuchtung umgestellt, die Straßen von Aichtal sind hell und Strom wird gespart. Der Leserbriefschreiber will zusätzlich einen Feldweg beleuchtet bekommen, den man bei Dunkelheit nicht gehen muss. Von mir wurden die Alternativen aufgezeigt zum besseren Verständnis für die getroffene Entscheidung. Selbstverständlich hat jeder Bürger die freie Entscheidung. Es gibt die Möglichkeiten, schon zwischen 9 und 16 Uhr einzukaufen, einen anderen gleich langen Weg zu benutzen oder ein anderes Geschäft zu wählen. Für die Rudolfshöhe ist der Einwand berechtigt. Schlimmer ist die Situation in Neuenhaus, wo es zwar noch(!) Metzger und Bäcker sowie einen Wochenmarkt gibt, aber keinen Vollsortimenter mehr. Dafür muss eine Lösung gefunden werden.

Die Stadträte sind nicht den Wünschen Einzelner verpflichtet, die mit Entzug der Wählerstimme drohen, sondern dem Wohl der ganzen Stadt und der ganzen Bürgerschaft. Die Stadt will und darf niemanden bevorzugen oder benachteiligen. Für vernünftige Vorschläge sind die Stadtverwaltung und wir vom Gemeinderat sicherlich offen. Angesichts knapper Finanzen gibt’s aber kein Wunschkonzert. Als verantwortliche Stadträte haben wir entschieden, dass zum Beispiel Kindertagesplätze geschaffen werden und nicht ein Feldweg beleuchtet wird (oder gar noch dunkle Parkbuchten?).

Leserbriefe

Schulen können selbst bestimmen

Heinz Vogel, Oberboihingen. Zum Artikel „Vorletzter bei Ganztagsschule“ vom 18. Oktober. Interessant, dass jetzt die Bertelsmann-Stiftung bestimmt, was gut und was schlecht ist. Zu den Fakten: Die Einführung einer Ganztagsschule im Ort bestimmt laut Gesetz der Schulausschuss einer Schule,…

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