Leserbriefe

Verantwortliche in Erklärungsnot

22.12.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Horst Hasenberg, NT-Zizishausen. Zu „Polizeichefs bestreiten jeden Druck“ vom 18. Dezember. Rein zufällig, da wir einen Einkaufsbummel in Stuttgart geplant hatten, wurden wir Zeugen, wie am 30. September die Polizeifahrzeuge mit Wasserwerfern im Konvoi am Vormittag an uns auf der Holzstraße Richtung Bahnhof vorbeifuhren. Die Frage sei erlaubt, warum brachte die Polizei die Wasserwerfer denn an diesem Tage so früh mit? Wäre ihr Einsatz nötig geworden, hätte man diese immer noch aus dem Depot anfordern können. Die Wasserwerfer sind die stärkste Waffe der Polizei gegen Demonstranten. Warum wurden diese von ihr eingeplant?

Die Bereitstellung und der Einsatz der Wasserwerfer ist doch nicht die Standardausrüstung der Polizei, wenn es sich darum handelt, eine Demo zu verhindern. Wer auch immer an diesem Tag den Einsatz befohlen hatte, er wollte am Schlossplatz mehr erreichen, als bisher dort geschehen war. Den Demonstranten wollte man beweisen, wer hier in Stuttgart das Sagen hat. Diese Einstellung ist gründlich in die sprichwörtliche Hose gegangen. Nun geraten alle Verantwortlichen von Polizei bis Politiker in Erklärungsnöte.

Leserbriefe

Friedens-Nobelpreis gegen Atombomben

Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Der Appell“ vom 7. Oktober. Es kommt selten vor, dass ein Kommentar von Wolfgang Molitor in der Nürtinger Zeitung Zustimmung finden kann, aber diesmal hat er mit Recht den Friedensnobelpreis gelobt, den die „Internationale Kampagne zur Abschaffung von…

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