Leserbriefe

Verantwortliche in Erklärungsnot

22.12.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Horst Hasenberg, NT-Zizishausen. Zu „Polizeichefs bestreiten jeden Druck“ vom 18. Dezember. Rein zufällig, da wir einen Einkaufsbummel in Stuttgart geplant hatten, wurden wir Zeugen, wie am 30. September die Polizeifahrzeuge mit Wasserwerfern im Konvoi am Vormittag an uns auf der Holzstraße Richtung Bahnhof vorbeifuhren. Die Frage sei erlaubt, warum brachte die Polizei die Wasserwerfer denn an diesem Tage so früh mit? Wäre ihr Einsatz nötig geworden, hätte man diese immer noch aus dem Depot anfordern können. Die Wasserwerfer sind die stärkste Waffe der Polizei gegen Demonstranten. Warum wurden diese von ihr eingeplant?

Die Bereitstellung und der Einsatz der Wasserwerfer ist doch nicht die Standardausrüstung der Polizei, wenn es sich darum handelt, eine Demo zu verhindern. Wer auch immer an diesem Tag den Einsatz befohlen hatte, er wollte am Schlossplatz mehr erreichen, als bisher dort geschehen war. Den Demonstranten wollte man beweisen, wer hier in Stuttgart das Sagen hat. Diese Einstellung ist gründlich in die sprichwörtliche Hose gegangen. Nun geraten alle Verantwortlichen von Polizei bis Politiker in Erklärungsnöte.

Leserbriefe

Die Gutmenschen und die Bundesregierung

Günther Ackermann, Wendlingen. Die Reisewarnung für Gambia wurde vom Auswärtigen Amt am 21. Januar 2017 aufgehoben. Seit der neugewählte Staatspräsident Adamo Barrow Ende Januar 2017 sein Amt übernommen hat, „hat sich die Lage und das tägliche Leben in Gambia normalisiert“, schreibt das…

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