Leserbriefe

Unverzeihlich, wenn der Ton nicht stimmt

21.01.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ursula Baumann, Frickenhausen. Kennt irgendjemand irgendeinen Politiker oder vielleicht sogar einen Bürgermeister, der immer alles recht macht, der alle seine Versprechen halten konnte? Und das dann noch zur Zufriedenheit aller Bürgerinnen und Bürger? Seit 20 Jahren lebe ich mit meiner Familie in Frickenhausen und habe große Achtung vor all denen, die sich engagieren, vor allem ehrenamtlich. Menschen, die sich für Belange anderer einsetzen, sich die Köpfe heiß reden, ihre Nerven und vor allem ihre Freizeit opfern, während sich der Rest der Bürgerinnen und Bürger darüber auslassen darf, was man hätte besser machen können. Kennt irgendjemand irgendeinen Ort, in dem das nicht so ist? Hoffentlich nicht; denn wir leben ja in einer Demokratie.

Jemand ärgert sich über den Bahnübergang, den Herr Kuhn seit acht Jahren nicht geöffnet hat. Ich halte dafür das Frickenhäuser Rathaus für einen Schandfleck. Derjenige, der damals den Bahnübergang geschlossen hat, tat das sicher, aus seiner Sicht, aus gutem Grund. Derjenige, der das Rathaus so hat bauen lassen, wollte es sicher auch recht machen. Und beide leisteten vermutlich dafür an anderer Stelle gute Arbeit. So sicher auch Herr Kuhn.

Unverzeihlich für mich aber ist eines: wenn der Ton nicht stimmt, der Umgang, das Benehmen, das ich von einer Persönlichkeit, die eine Gemeinde repräsentiert, erwarte!

Leserbriefe

Profitmaximierung statt Naherholung

Harry Nitschko, Wolfschlugen. Zum Artikel „Wildschweine gesucht“ vom 1. Dezember. Es ist sehr begrüßenswert, dass sich viele Gemeinderäte in Wolfschlugen des Themas Waldgebiet Sauhag annehmen und gegenüber der Forstverwaltung auch mal klare Kante zeigen. Es kann ja nicht verwundern, dass sich…

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