Leserbriefe

Unvernünftige und vernünftige Bürger?

07.03.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Alexander Beck, NT-Hardt. Zum Kommentar „Vom Segen zum Fluch“ vom 28. Februar. Schon seit längerer Zeit bemerke ich im Rahmen der laufenden Spardiskussion eine einseitige Berichterstattung gegen die Nürtinger Teilorte. Der Kommentar von Herrn Gerrmann, was einem „vernünftigen“ Bürger doch jetzt klar sein sollte, setzt diesem Verhalten die Krone auf. Ich fühle mich im Umkehrschluss nicht als „unvernünftiger Bürger“, nur weil ich es für nicht akzeptabel halte, die nach wie vor bestehenden Eingemeindungsverträge ständig verteidigen zu müssen.

Die Ortschaften haben in der jüngeren Vergangenheit aktiv an der Verbesserung der finanziellen Situation mitgewirkt und waren immer wieder zu Zugeständnissen bereit. Es kann auch nicht sein, dass ja schon fast suggeriert wird, die Teilorte wären für das Finanzproblem der Stadt verantwortlich. Die Finanzen der Stadt zu verbessern ist eine schwierige und vielschichtige Aufgabe – Polemik in der Kommentarspalte hilft da nicht weiter. Immerhin haben die Verantwortlichen noch rechtzeitig erkannt, dass die Ortschaftsverfassung vorsieht, die Ortschaftsräte anzuhören. Leider viel zu spät! Es bleibt zu hoffen, dass durch dieses Vorgehen nicht die Chance auf einen guten gemeinsamen Kompromiss vertan wurde.

Leserbriefe

Schulen können selbst bestimmen

Heinz Vogel, Oberboihingen. Zum Artikel „Vorletzter bei Ganztagsschule“ vom 18. Oktober. Interessant, dass jetzt die Bertelsmann-Stiftung bestimmt, was gut und was schlecht ist. Zu den Fakten: Die Einführung einer Ganztagsschule im Ort bestimmt laut Gesetz der Schulausschuss einer Schule,…

Weiterlesen

Weitere Leserbriefe Alle Leserbriefe