Leserbriefe

Unterschiedliche Argumente zur Kirche

10.08.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Horst Matt, Wendlingen. Auf dem Wochenmarkt am 30. Juli stellte die Evangelische Kirchengemeinde Wendlingen ihr Flugblatt „Gute Gründe für den Neubau“ vor. Als Gegenpol waren auch die beiden Gruppen „Pro Johanneskirche“ und „Freunde der Johanneskirche“ vertreten, um auf die Frage, was sie eigentlich wollen, Antwort zu geben. Dabei wurde mit einer größeren Anzahl von Gegnern und Befürwortern des Abrissbeschlusses, der übrigens im genannten Flugblatt nicht erwähnt wird, gesprochen.

Zwei junge Herren suchten offensichtlich das Gespräch mit den Gruppen der Abrissgegner, um ihren Standpunkt zu den Vorgängen klarzulegen, Hauptthema: Abriss! Da die Anzahl der Kirchenbesucher so gering sei, könne man auf die Kirchen gerne verzichten, nicht nur auf die Johanneskirche in der Stadtmitte, sondern ebenso gut auch auf die Eusebiuskirche im alten Stadtzentrum. Im Übrigen stünden die Alten der Jugend nur im Wege und behinderten ihre Pläne, deshalb sollten sie baldmöglichst verschwinden, möglichst für immer. Der Jugend gehört die Zukunft, die Alten haben nichts zu sagen und sollen sich beugen und schweigen. Diese Zukunft möchte ich nicht erleben und auch die, die heute eine solche Meinung vertreten, würden ihres Lebens nicht mehr froh, vor allem wenn sie später auch zu den Alten zählen.

Zum großen Glück sind die meisten Jugendlichen jedoch anderer Herkunft und sehen nicht nur ihre eigenen Ansprüche an Jugend- und Probenräume, sondern setzen sich für Alte, Kranke, Behinderte, Flüchtlinge und Schwache ein, und ehren zumindest ihre Eltern. Deshalb wird unsere Zukunft ganz sicher nicht so schwarz sein wie manche junge Herren uns das wünschen, die uns zwar gerne finanziell beerben wollen (möglichst bald), aber nur ihre eigenen Bedürfnisse im Auge haben.

Leserbriefe

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