Leserbriefe

Unnötiger Streit Martin Luthers

01.12.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Joachim Wolf, Kohlberg. Zum Leserbrief „Kirche: Treibt mir Schamröte ins Gesicht“ vom 26. November. Den Ausführungen von Herrn Schwickert kann ich nur bedingt zustimmen. Dass Luthers Thesenanschlag am 31. Oktober 1517 unnötig war, kann ich so nicht akzeptieren. Luther hat hier auf ein Fehlverhalten der geldgierigen Kirche (Ablass) hingewiesen.

In diesem Zusammenhang darf ich auch an den Reformator Jan Hus erinnern, der bereits 100 Jahre vor Martin Luther gegen die Ablass- und Kreuzzugsbulle von Papst Johannes XXIII. protestierte. Obwohl König Sigismund ihm freies Geleit zusagte, wurde Hus auf dem Konstanzer Konzil 1415 als Ketzer bei lebendigem Leib verbrannt. Die Spaltung der Kirche hat sich nur daraus ergeben, dass der Papst und seine Kirche auf dem Freikauf der Seele beharrten und nicht einsichtig waren.

Ich hoffe, dass es Papst Franziskus gelingt den Weg zu bereiten, dass die Glaubensbrüder und Glaubensschwestern wieder zusammenfinden. Zustimmen kann ich Herrn Schwickert, dass es ein Versagen der katholischen und evangelischen „Spitzenführer“ der deutschen Kirchen ist, wenn sie ihre Brustkreuze (Insignien des christlichen Glaubens) verstecken.

Leserbriefe

Die Stomleitung in den Boden verlegen

Reinmar Wipper, Nürtingen. Zum Artikel „Wohnungsbau im Gewann Wasserfall“ vom 13. Juli. „Zur Hochspannungsleitung halten wir dabei gebührend Abstand“, meint Stadtplanerin Schreiber bei der Vorstellung der Wohnbaupläne am Schelmenwasen. Diese Maßeinheit bedarf einer Präzisierung: Was ist…

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