Leserbriefe

Unhaltbare Unterstellungen

17.02.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Helga Lorch, Köngen. Zum Leserbrief „Völkerverständigung statt Kopfzerbrechen“ vom 8. Februar. Die Unterstellung von Herrn Melcher „In der Nachbarschaft von Frau Epple leben bestimmt schon seit Jahrzehnten Dutzende von alleinstehenden Männern . . .“ ist eine Frechheit! Als schwäbischer Mitbürger sieht man die von Herrn Melcher erwähnte Unterbringung durch den Landkreis zunächst in sogenannten Containern. Dass dann irgendwann im Laufe der Zeit die 60 oder andere Anzahl der Container-Bewohner – wahrscheinlich auch verschiedener Nationen – aus Platzgründen oder anderen Günstlingsgründen aufeinander losgehen, liest man täglich in der Zeitung oder hört man täglich in den Nachrichten.

Leider kann das derzeitige deutsche Fußvolk gegen die Flüchtlingspolitik aus Berlin nicht viel unternehmen. Es liegt also an jedem einzelnen deutschen Mitbürger, wie er sich gegenüber seinen geflüchteten, neuen, unbekannten Mitbürgern verhält.

Es zeichnet sich doch ab, dass der deutsche Mitbürger sein Eigentum, zum Beispiel Grundstück mit Haus und Garten, hüten und verteidigen muss, wie die Grenzkontroll-Beamten an den Staatsgrenzen die Grenzen vor den Einreisewilligen aus den Kriegsgebieten.

Zwischenzeitlich haben wir eine Million Afrikaner in Deutschland. Sympathisieren wir doch mit einem Friedensnobelpreisträger namens Albert Schweitzer. Albert Schweitzer reiste nach Afrika um als Arzt, Musiker und Kirchenmann in Lambarene – heute Gabun – ein Hospital zu gründen. Dieses gibt es heute noch und wird als Vermächtnis fortgeführt. Albert Schweitzer starb am 4. September 1965 in Lambarene. Zum Schluss sei noch eine Frage erlaubt: Leben wir als Christen nicht auch gefährlich?

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