Leserbriefe

Thema Nanzwiese aus Herrn Wippers Sicht

22.01.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Reinmar Wipper, Nürtingen. Zum Bericht „Befristete Lösung für Nanzwiese“ vom 14. Januar. Gegen eine Bebauung der Nanzwiese haben sich im Juni die Bewohner vom Liebermann gewehrt. Die BVR kam später dazu. Viele Roßdorfer sind dann im Bauausschuss erschienen, haben einen überforderten OB erlebt und sind zeitgleich vom Landtagsabgeordneten Kunzmann per Internet pauschal als „braune Suppe“ diffamiert worden. Die Nürtinger Zeitung hat anschließend gemeint, ich hätte nicht bedacht, welche Geister ich da riefe. Ein Redakteur meinte, wer neben der Wiese wohne, solle sich zurückhalten. Dann hat der OB mitgeteilt, die Polizei habe sich negativ über mich geäußert und die Demo, zu der ich aufgerufen haben soll, sei möglicherweise im Zusammenhang mit einem Aufmarsch von Esslinger Nazis zu sehen.

Kurz darauf bin ich öffentlich im Gemeinderat mit denselben Anwürfen überschüttet worden. Obwohl ich nicht da war. Von einer Koalition derselben beiden Fraktionen, die jetzt mit Assistenz des OB die Nanzwiese als Containerstandort für Flüchtlinge aus dem Hut und über den Tisch gezogen haben. Als dann ein weiteres Nazi-Flugblatt aufgetaucht ist, bin ich von einem Mitglied der CDU-Fraktion gefragt worden, ob das von mir stamme. Um diesen Zumutungen von Verwaltungsspitze und Gemeinderat zu entgehen, habe ich meinen für Ende 2016 geplanten Rückzug aus dem Gemeinderat bereits im vergangenen November vollzogen.

Wer weiß, warum ein Grundstück im Gänslesgrund plötzlich aus der Planung verschwunden ist? Wer weiß, warum man nicht so viel über Elektrosmog reden solle, weil sonst die Immo-Preise fielen? Letzten Juni hieß die Nanzwiese noch wochenlang „Liebermannstraße 1“, die Adresse des Nachbargrundstücks. Von Flüchtlingen war gar nicht die Rede. Und die Stromleitung war aus den Unterlagen herausretuschiert! Und jetzt wird keck behauptet, die Leitung täte niemandem was. Zwar darf man keine neue ziehen über alte Wohnungen, aber offenbar neue Wohnungen unter einer alten bauen. Wenn ich also meine Frau küsse, dann funkt’s, küsst sie mich, dann funkt’s nicht?

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Die Stomleitung in den Boden verlegen

Reinmar Wipper, Nürtingen. Zum Artikel „Wohnungsbau im Gewann Wasserfall“ vom 13. Juli. „Zur Hochspannungsleitung halten wir dabei gebührend Abstand“, meint Stadtplanerin Schreiber bei der Vorstellung der Wohnbaupläne am Schelmenwasen. Diese Maßeinheit bedarf einer Präzisierung: Was ist…

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