Leserbriefe

Thema Asyl mit den Bürgern besprechen

06.08.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dorothea Höhn, Aichtal-Grötzingen. Zum Artikel „Info-Veranstaltung abgesagt“ vom 25. Juli. Da wird zur Informationsveranstaltung zum Thema Asylbewerber-Unterbringung eingeladen und am Samstag konnte man in der Zeitung lesen, dass diese Veranstaltung ausfällt. Zahlreiche Bürger haben dies nicht mitbekommen und sind zur verschlossenen Aichtalhalle gekommen. Der Traum von der Unterbringung Stockwiesen war für die Verwaltung ausgeträumt und man konnte keine Erfolge melden. Gab es deshalb keine Veranstaltung?

Die Verantwortlichen der Stadt Aichtal (Bürgermeister und Gemeinderat) haben sich in einem anderen Stadtteil zusammengesetzt, anstatt wenigstens einmal auf den Bürger zu hören. Der Bürger wird von den „Gewählten Vertretern“ überfahren und bevormundet. Im Geheimen wird das Thema Asyl behandelt, anstatt die Öffentlichkeit mit einzubeziehen, die ja nachher mit den Neuen leben wird. Aber durch die Verheimlichung werden die Bürger höchstens aufgehetzt und verunsichert.

Es wäre die Gelegenheit gewesen, die Bürger zu informieren und die Gedanken und Vorschläge, die von Bürgern vorgebracht werden, mit einzubeziehen. Möglicherweise wäre gar eine Unterkunft angeboten worden, aber das ist wohl auch unerwünscht, die Verwaltung bestimmt – ohne den mündigen Bürger! Ich hoffe, dass dies in anderen Gemeinden nicht so ist wie in Aichtal und die Asylpolitik mit den Bürgern und nicht gegen oder ohne die Bürger gemacht wird!

Leserbriefe

Wir brauchen Parteien, die Mut machen

Patrik Müller, Beuren. Zum Artikel „Die DNA der früheren CDU“ vom 15. September. Frau Kosova kann man zu ihrer gelungenen Integration in Deutschland nur gratulieren. Ich kann allerdings überhaupt nicht nachvollziehen, wie sich eine aus Usbekistan stammende Frau mit jüdischen Wurzeln, die in…

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