Leserbriefe

Terrassenhochhäuser sind eine Alternative

10.09.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bernd Sackmann, NT-Raidwangen. Zum Artikel „Höher hinaus beim Wohnen?“ vom 3. September. Alternativ zu den senkrechten „Betonpfeiler“-Hochhäusern des Roßdorfs gibt es mit Terrassenhochhäusern noch eine lebenswertere Wohnform. Letztere wachsen wie Treppenstufen sanft nach oben und haben Terrassen anstelle kleiner Balkone, die so groß sind, dass darauf auch kleine Gemüsebeete angelegt werden können. Mehrere Generationen können hier unter einem Dach wohnen, unten sind große Wohnungen für Familien mit Kindern, nach oben kleinere Wohnungen für Senioren und Singles. Mit Aufzug sind alle Wohnungen barrierefrei erschlossen. Bei maximal sechs Stockwerken braucht niemand Höhenangst zu haben. Große Freiflächen vor diesen Häusern laden zum Kennenlernen der Mitbewohner und Nachbarn ein.

Bei dieser verdichteten Art des Bauens können normalerweise Einkaufsläden und öffentlicher Verkehr in direkter Nähe gut und wirtschaftlich funktionieren. Eine Idee, wie sie der Beurener Ingenieur Günter Kretzschmar seit Jahrzehnten vertritt. Teilweise ist sie beim olympischen Dorf in München verwirklicht.

Leserbriefe

Flüchtlinge heute und Vertriebene damals

Barbara Mugrauer, NT-Neckarhausen. Zum Artikel „Bürgerentscheid und Einzelinteressen“ vom 29. Juni. Was bitte hat der Bürgerentscheid mit der Flüchtlingssituation von damals zu tun? Ich finde es vermessen, immer wieder den Vergleich von der heutigen Flüchtlingsproblematik und der Geschichte…

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