Leserbriefe

Tempo 30 auch für die Kirchheimer Straße?

10.07.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Alexander Krigler, Nürtingen. Zum Artikel „Ab sofort Tempo 30 in Rümelinstraße“ vom 2. Juli. Ich gratuliere den Anwohnern der Rümelinstraße. Sie haben es erreicht! Genauso wie davor die Anwohner der Säerstraße erreicht haben, dass der Durchgangsverkehr nicht bei ihnen fließt. Es gab mal Zeiten, da hat sich der Transitverkehr mehr oder weniger gleichmäßig auf die Umgehungsstraße/Säer, Rümelinstraße, Kirchheimer Straße, Vendelaustraße verteilt. Sicher war niemand damit glücklich. Nun dürfen alle Lkws auf der Kirchheimer Straße donnern – von vier Uhr morgens bis 18/19 Uhr abends, mit einem höllischen Lärm durch die Anhänger/Sattelzüge und das meistens im Tempo über 50 Stundenkilometer. Wie so oft – nur wer am lautesten schreit bekommt auch sein Recht.

Anstatt sich gemeinsam für eine Lösung für den Transitverkehr in Nürtingen einzusetzen, macht es jeder für sich – Hauptsache man hat seine Ruhe. Ich frage mich, was unsere Stadtverwaltung gedacht hat, diese Straßen „zu beruhigen“ und den ganzen Verkehr zu Lasten der Anwohner der Kirchheimer Straße dort fahren zu lassen.

Und überhaupt: sogar viel kleinere Kommunen haben es geschafft, Lösungen für den Durchgangsverkehr zu finden, wie Beuren, oder Albstadt (in mehreren Stadtteilen) sowie Dußlingen – beide Zollernalbkreis –, um nur einige in der näheren Umgebung zu nennen. Bei Oberbürgermeister Heinrich beantrage ich die Einführung einer 30-Tempo-Zone auf der Kirchheimer Straße – bis zur Kreuzung mit der Plochinger Straße. Die Kirchheimer Straße als Hauptstraße kreuzt mit mehreren kleineren Straßen in diesem Abschnitt. Es sind hier auch viele Fußgänger und Radfahrer unterwegs. Bei voll zugeparkten Straßenrändern – und die sind immer zugeparkt – ist diese Verkehrsader sehr unübersichtlich, was schon zu mehreren, zum Teil spektakulären Unfällen geführt hat. Beim zunehmenden Verkehr, was jetzt zu erwarten ist, wird es sicher nicht besser. Ich denke, die Anwohner der Kirchheimer Straße werden jede Menge Argumenten finden für diesen Vorstoß.

Leserbriefe

Schon vergessen? Das ist keine Alternative

Andreas Melcher, Frickenhausen. Zum Leserbrief „Postfaktisch und die Arbeit der Presse“ vom 14. Januar. Niemand muss sich wundern, dass der Begriff „postfaktisch“ mit „Lügenzeit“ gleichgesetzt wird. Genauso ist das nämlich von der Gesellschaft für Deutsche Sprache gemeint. Wer damit ein Problem…

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