Leserbriefe

Stuttgart 21 und die Unterschiede

31.01.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Irmgard Bürck, Wolfschlugen. Zum Artikel „S 21: Bericht zu Grundwasser kommt später“ vom 22. Januar. Wenn ich bauen will, brauche ich eine Baugenehmigung, vorher darf ich nicht anfangen. Es könnte ja sein, dass verschiedene Umstände einen Bau problematisch beziehungsweise unmöglich machen, auch zu meinem eigenen Schaden. Das ist einleuchtend. Wenn ich ohne Genehmigung baue, muss ich Strafe zahlen. Mag sein, dass die verschwindend gering ist gegenüber dem Vorteil des illegalen Bauens. Dann zahle ich eben.

Wie läuft der Bau von S 21 dagegen ab? Vieles ist genehmigt, auch mit Ausnahmeregelungen, vieles aber nicht, obwohl es notwendiger Bestandteil des Vorhabens ist, ohne den das Ganze nicht funktioniert. Es müsste auch hier um die Vermeidung von Schaden gehen. Es handelt sich nicht nur ums Grundwassermanagement, sondern um vieles Wesentliche mehr, zum Beispiel auch um den Flughafenbereich.

Aus Ministeriumskreisen (vor Grün-Rot) ist mir bekannt, dass ein Schweizer Fachmann nach Hause geschickt worden ist, weil er sagte, S 21 funktioniere so nicht. Aber die Bahn baut, ohne alles geklärt zu haben, und schafft vollendete Tatsachen. Bahnsprecher Wolfgang Dietrich sagte mir vor circa zwei Jahren auf meine diesbezügliche Frage, das sei bei Großprojekten so üblich. Wer hat den Vorteil? Wer zahlt hier die Strafe? Wer kommt für den angerichteten Schaden auf? Gilt hier zweierlei Recht?

Leserbriefe

Expertenwissen oder Menschenverstand?

Rudolf Pfaff, Wendlingen. Zum Artikel „Eidechsenexperte hält Umsiedlung für schwierig“ vom 11. August. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen – die umgesiedelten Eidechsen sind nach einem Jahr verschwunden. Diese undankbaren Wesen verschmähen offenbar die vom BUND für sie eigens…

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