Leserbriefe

Stau durch die Sperrung der B 313

10.10.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Leonhard Pirson, Frickenhausen. Zum Artikel „Stadt äußert sich zur Sperrung der B 313“ vom 4. Oktober. Da wird eine sehr wichtige Straßenverkehrsverbindung, die B 313 von Metzingen nach Nürtingen, einfach mal einseitig gesperrt, weil die Erschließung des „Großen Forsts“ beginnt. Offenbar ohne über die Folgen für den Gesamtverkehr im Großraum Nürtingen/Metzingen viel nachzudenken und ohne geeignete Vorkehrungen zu treffen: langfristige Beschilderung, verständliche Hinweise. Ein kurzer Beitrag in der Nürtinger Zeitung vom Wochenende. Sonst nichts.

Den Sommer über (mit etwas weniger Verkehr) ist nichts passiert. Aber jetzt, genau in der Zeit mit der größten Verkehrsbelastung, wird mit den Baumaßnahmen begonnen. Warum wurde die nicht im Zusammenhang mit der Grundsanierung vor ein paar Monaten erledigt, bei der die B 313 ebenfalls monatelang gesperrt war und die Strecke weiträumig umfahren werden musste? Stau überall! Warum fährt der gestresste Pendler dann nicht einfach mit den „Öffentlichen“? Auch die Busse sind von diesem Stau betroffen. Es gibt Strecken, die sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln kaum zu bewältigen. Ich muss täglich von Frickenhausen nach Leinfelden, also tangential an Stuttgart vorbei. Da gibt es zum Auto und zur B 313 einfach kaum Alternativen. Auf den wenigen Alternativstrecken beziehungsweise Entlastungsstrecken sind ebenfalls Baustellen eingerichtet. (Carl-Benz-Straße Nürtingen, A-8-Sanierung, L 1205 Nürtingen–Wolfschlugen). Hinzu kommt, dass die Ampeln nicht an die veränderten Verkehrsströme angepasst wurden. Eine echte „Meisterleistung“.

Der Behörde ist es scheinbar völlig egal, wie viele Stunden dem Bürger im Stau verloren gehen, dass Termine verpasst, viel Energie verbraucht und Abgase sinnlos erzeugt werden. Sie baut ja für uns, für unsere Arbeitsplätze, für unsere Gewerbesteuern! Dieser Stau ist von Menschen gemacht: von unfähigen Verkehrsplanern.

Leserbriefe

Expertenwissen oder Menschenverstand?

Rudolf Pfaff, Wendlingen. Zum Artikel „Eidechsenexperte hält Umsiedlung für schwierig“ vom 11. August. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen – die umgesiedelten Eidechsen sind nach einem Jahr verschwunden. Diese undankbaren Wesen verschmähen offenbar die vom BUND für sie eigens…

Weiterlesen

Weitere Leserbriefe Alle Leserbriefe