Leserbriefe

„Stadt entzieht sich der Verantwortung“

08.10.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Erika Czuday, Nürtingen. Seit ein paar Tagen haben wir eine wunderschön bemalte Straße im Roßdorf. Auf der kurvigen Berliner Straße, die teilweise kaum einsehbar ist, wurde rechts und links am Fahrbahnrand ein Radweg angelegt. In einem Artikel von vergangener Woche wurde darauf hingewiesen, dass die gestrichelte Linie der Radwege nur im Notfall überfahren werden darf und Radfahrer Vorrang haben.

Außerdem dürfen nun Radfahrer nicht mehr auf der Buckelpiste fahren, die als Gehweg bezeichnet wird. So weit, so gut: In der Mitte können aber keine zwei Autos aneinander vorbeifahren, geschweige denn Bus und/oder Lkw.

Wenn man den Regeln folgt, werden sich demnächst reihenweise Autos „knutschen“. Schön, dass die Stadt sich so der Verantwortung entzogen hat, die bisher von Radfahrern mitgenutzten Gehwege zu sanieren und das ganze Risiko auf die Kraftfahrer abgeschoben hat. So kann man auch mit dem seit Jahren angemahnten Sanierungsbedarf der Gehwege im Roßdorf umgehen.

Fußgänger müssen selbst aufpassen, und wenn jemand stürzt, war er eben unachtsam. Muss es erst zu Unfällen mit Personenschäden kommen? Auf den Radwegen fahren unter anderem Kinder und Jugendliche, und die Gehwege werden auch von älteren Menschen genutzt, die teilweise auf ihre Gehhilfen angewiesen sind. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Für andere Prestige-Objekte scheint jedenfalls Geld da zu sein.

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