Leserbriefe

So funktioniert Demokratie

26.04.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Michael Fetzer, Nürtingen. Zum Leserbrief „Demokratische Entscheidung“ vom 23. April. Nach dem Lesen des Textes von Dr.-Ing. Röcker war ich einigermaßen überrascht. Ich dachte immer, dass Mehrheitsbeschlüsse eines der deutlichsten Zeichen für eine Demokratie sind. Dass unsere gewählten Vertreter mit einer Meinung in eine Sitzung gehen, kann man ihnen kaum verübeln. Wenn ein Konzept dann Applaus bekommt, dann deckt es sich wohl sehr gut mit dieser Meinung. Dass Dr.-Ing. Röcker bei der Sitzung das Gefühl hatte einem Theaterspiel beizuwohnen, könnte ja auch an einer vorgefassten Meinung von seiner Seite liegen. Das möchte ich aber nicht einfach so unterstellen. Ich möchte damit nur zum Ausdruck bringen, dass jeder mit einer bestimmten Motivation in eine solche Sitzung geht und ihren Verlauf im Nachhinein auch entsprechend bewertet. Das ist und bleibt aber subjektiv.

Zum Thema „Gastronomie an der Fischtreppe“ gab es in letzter Zeit einige Leserbriefe, die in einzelnen Fällen sogar nicht davor zurückschrecken, unserem OB wie auch dem Gemeinderat ein abgekartetes Spiel zu unterstellen. Sollten die Schreiber womöglich schon vor dem Gemeinderatsbeschluss gegen eine kommerzielle Gastronomie gewesen sein, so sollte man auch diese veröffentlichte Meinung hinterfragen. Dass sie veröffentlicht wird, ist das beste Beispiel, dass Demokratie noch funktioniert. Es ist aber sicher unstrittig, dass demokratische Entscheidungen immer auf persönlichen Meinungen beruhen, wie auch immer diese zustande kommen. Es darf nur nicht widerrechtlich geschehen, dann sollte man sie akzeptieren können. „Denn nur wer ohne Meinung ist, werfe hier den ersten Stein.“ Aber zum Glück kann bald jeder zur Wahl gehen und entscheiden, wer seiner „Meinung“ nach seine Interessen am besten vertritt. So funktioniert Demokratie schon lange. Nicht perfekt, aber besser als andere Systeme.

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Verschwundene Schilder und die Folgen

Horst Schleining, Bempflingen. Schon wieder geht sie kaputt. Die Straße zwischen Bempflingen und Grafenberg. Eine Überraschung ist das aber nicht, wenn 30-Tonner-Lkws eine Straße malträtieren, auf der gerade mal zwei Pkws mit Vorsicht aneinander vorbeikommen und deren Aufbau für solche Brummis…

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