Leserbriefe

Selbstkritik im Hinblick auf Bürgerbeteiligung

12.10.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Eugen Schnell, Nürtingen. Oberbürgermeister Heirich hat nach dem Wahltag wieder einmal gezeigt, über welch großen Realitätssinn er verfügt. Er sieht ganz klar, dass Claudia Grau Stimmen bekam, weil die Zusammenarbeit zwischen OB und der Bürgermeisterin hervorragend war. Dumm gelaufen, dass diese Stimmen dem OB gefehlt haben. Besonders erfreulich ist aber auch, dass OB Heirich nicht nur über Realitätssinn in Bezug auf die Stimmen für Claudia Grau verfügt. Nein, er sagt auch auf der Internetseite der Stadt Nürtingen ganz klar, wie die Politik des Oberbürgermeisters in Nürtingen in Zukunft aussehen wird: „Je früher Bürgerinnen und Bürger an Entscheidungen beteiligt werden, desto transparenter wird Kommunalpolitik.“ Das lässt hoffen.

Bei einer Wahlveranstaltung am 30. September zeigte er auch Selbstkritik im Hinblick auf die Bürgerbeteiligung, denn er gesteht ein: „Wir haben Fehler gemacht, daraus müssen wir lernen.“ Auch bei dieser Aussage wird deutlich, dass er die Zusammenarbeit schätzt und nur gemeinsam mit anderen Fehlern macht. Die Nürtinger Bürger, die jetzt noch unschlüssig sind, wen sie wählen sollen, sollten noch einmal daran erinnert werden, dass OB Heirich der sozialen Partei Deutschlands angehört. Dieser Bonus, einer sozialen Partei anzugehören, lässt genau wie vor acht Jahren hoffen, dass er der Richtige ist. Leider ist es ihm in den letzten acht Jahren noch nicht immer ganz gelungen, diese Hoffnungen zu erfüllen. Ob er es wohl in den nächsten acht Jahren schaffen würde?

Leserbriefe

Schlechte Luft und Stochern im Nebel

Sven Ralphs, Frickenhausen. Zum Artikel „Filtern, absaugen, reinigen“ vom 16. Februar. Echte Lösungen zur Luftverbesserung fehlen. Grüne und CDU scheinen vor lauter schlechter Luft im Nebel zu stochern. Als Lösung gegen die schlechte Luft in Stuttgart soll nun also die Luft gefiltert werden. Mit…

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