Leserbriefe

Sebastian Vettel – einfach galaktisch

03.06.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Helga Lorch, Köngen. Zum Artikel „Vettelissimo“ vom 30. Mai. Wo genau der Erfolg von Sebastian Vettel beim Großen Preis von Monaco anzusiedeln ist, darüber kann sich die Formel I nach dem ersten Schock jetzt zwei Wochen lang trefflich auseinandersetzen. Fernando Alonso, der große Herausforderer, hat Vettel schon verortet: „Sebastian befindet sich auf einem eigenen Planeten“. Noch aber ist die Umlaufbahn des Weltmeisters eine irdische. Der Auftakt-Sieger erholt sich von seinen rasenden Spaziergängen auf der Insel Bali, der Insel der Götter. Aber alle, die sich trösten müssen nach dem verspäteten Start ins Rennjahr, haben dafür eine Faustformel: Die Rennpiste im monegassischen Fürstentum sei zu untypisch, um aus dem Ergebnis elementare Erkenntnisse zu ziehen.

Das ist aber doch das eigentlich Schöne an der Formel I: Der unzerstörbare Glaube daran, dass jedes Rennen einen neuen Anfang bedeutet. Vettels Adjutant Mark Webber hat indes nur scharfe Gesichtszüge. Aber er muss nach seinem fünften Rang, 38 Sekunden hinter der deutschen Nummer eins, auch noch die Botschaft seines Landsmannes Alan Jones (Weltmeister 1980) verinnerlichen: „Mark, schau nach vorn, dorthin, wo Sebastian steht.“

Ist dies Trost, Hohn oder Trotz? Und wenn der Dominator Vettel ganz ohne Extra-Power auskommt, bleibt nach diesem eher spannenden Renn-Spektakel zumindest eine These, die über Monaco hinaus Bestand haben dürfte: Am besten ist es immer noch, wenn der Fahrer unter Strom steht.

Leserbriefe

Verkehrsprobleme werden nicht gelöst

Raimund Popp, Nürtingen. Zum Artikel „Der Sieger kommt aus der Schweiz“ vom 20. September. Bevor die Umsetzung der Bahnstadt beginnt, muss der Kreuzungsknoten beim Amtsgericht nachweislich gelöst werden. Eine kleine Übersicht zum Plan der Bahnstadt: alle östlichen Häuser direkt an den…

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