Leserbriefe

Schreiben gibt eine Portion Lebendigkeit

12.10.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hans Fröhlich, Frickenhausen-Tischardt. Zum Artikel „Schreiben aus innerem Antrieb“ vom 6. Oktober. Wenn man ins „Seniorenalter“ kommt, ist für viele das Schreiben eine Notwendigkeit.

Jedoch einen „Aufsatz“ in der Primärschule zu schreiben, war für mich ein Albtraum, da mir meistens die „Inspiration“ für die mutmaßlich induzierten Themen fehlte. So kommt es, dass die Lebenserfahrung uns eines Anderen belehrt: Schreiben ähnelt einer „Offenbahrung der Seelenbefreiung von inneren Gefühlen“, wenn sie im Sinne Hölderlins als „Brenholz für das geistige Feuer ergriffen wird“.

Die Begeisterungsfähigkeit ist die Mutter der Befruchtung aller Tätigkeiten. Sie gibt uns die Portion Liebe zum Schreiben, Musizieren, zum Sport und so weiter. Ich stimme mit Herrn Peter Reinhardt überein, wenn er sagt „Ich beneide die, denen kluge Gedanken aus den Fingern flutschen“, aber oft können tägliche Anregungen uns zu allerlei Gedankengängen verhelfen, die zu treffsicheren Formulierungen führen.

Unsere Sturm-und-Drang-Zeit spielt hier eine große Rolle: Nicht immer waren unsere Lebenserhältnisse so gestaltet, dass unser Zeitgeschehen ziemlich vorhersehbar uns ein Sicherheitsgefühl geben konnte. Dankbarkeit ist hier ein Steuermann zum Respekt und führt uns als „Katalysator“ zu unseren Forderungen. Schreiben ist kreativ und gibt uns eine gute Portion Lebendigkeit im Gegensatz zum passiven Zeitvertreib der „Glotze“ mit ihrer unerschöpfliche Vielfalt von Banalität.

Leserbriefe

Wir brauchen Parteien, die Mut machen

Patrik Müller, Beuren. Zum Artikel „Die DNA der früheren CDU“ vom 15. September. Frau Kosova kann man zu ihrer gelungenen Integration in Deutschland nur gratulieren. Ich kann allerdings überhaupt nicht nachvollziehen, wie sich eine aus Usbekistan stammende Frau mit jüdischen Wurzeln, die in…

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