Leserbriefe

Schnelles Netz und Wirtschaftsförderung

04.03.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jan Lüdtke-Reißmann, Nürtingen. Zum Artikel „Land verpasst Chancen zur Firmenansiedlung“ vom 28. Februar. In dieser Zeitung konnte man es an prominenter Stelle lesen: „Land verpasst Chancen zu Firmenansiedlungen – IHK: Schlechter Internetausbau schreckt Unternehmen ab“. Diese Überschrift gab den Piraten auf ihrem Stammtisch wieder das richtige Thema. Ein schnelles Netz ist Wirtschaftsförderung pur!

Diese Forderung fand sich bereits im Programm der Piraten zur Landtagswahl Baden-Württemberg 2011. Ein schneller Anschluss an das Internet gehört heute (und um so mehr in der Zukunft) zur grundlegenden Infrastruktur wie Wasser, Strom und Telefon.

EU-Kommissar Günther Oettinger verkündete vor Wochenfrist, Baden-Württemberg liege in Deutschland im vorderen Drittel und Deutschland im vorderen Drittel in Europa. Mit Verlaub: Geführt wird von ganz vorne.

Was wir hier sehen und beim täglichen Einloggen in das Netz erleben müssen, ist ein Armutszeugnis! Wer ist hier gefordert? Von der Gestaltung her stehen zunächst die Gemeinden, Städte und der Kreis in der Verantwortung. Schaut man dann auf die Internetseite der Regionalversammlung Stuttgart, erfährt man, dass diese die Wirtschaftsförderung als Pflichtaufgabe bezeichnet. Geht es hier um das Füllen der Taschen der Wirtschaft – oder gehört das Internet als zentrale Infrastruktur dazu?

Und was passiert im grünen-roten Land? Lippenbekenntnisse! Es fördert den ländlichen Raum mit einem Ausbau des Netzes, der diesen Namen nicht verdient, egal ob über Kabel oder Datenfunk. Schlecht für Nürtingen und sein Umland: Wir gehören sowieso nicht dazu!

Damit sich etwas ändert, ist der Bürger gefordert. Jeder Einzelne sollte einfach mal schriftlich bei seinem Rathaus nachfragen, wann es denn losgehen soll mit dem schnellen Internet. Unter www.piraten-es.de wird in Kürze eine Standardanfrage zum Stand des Breitbandausbaus zur Verfügung stehen. Wir sind gespannt auf die Antworten aus den Rathäusern. Nehmen wir es also selbst in die Hand!

Leserbriefe

Was sagt die Bibel zur pflanzlichen Ernährung

Arabella Unger, Frickenhausen. Zum Leserbrief „Vernünftig ernähren mit hochwertigem Fleisch“ vom 1. Dezember. Es wird behauptet, dass aus der Bibel hervorgehe, dass man immer schon Fleisch gegessen habe. Anders steht es jedoch im ersten Schöpfungsbericht (1. Mose 1, 30–31), nämlich dass Gott…

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