Leserbriefe

Schlaitdorf zeigt den anderen, wie es geht

05.02.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jan Lüdtke-Reißmann, Nürtingen. Zum Artikel „Glasfasernetz für Schlaitdorf“ vom 31. Januar. Als die Nürtinger Piraten jetzt zusammensaßen, ging es bald um das schnelle Internet in Schlaitdort und die erfolgreiche Arbeit des Bürgermeisters Edelmann. Er hat mit seiner Arbeit gezeigt, dass sich stetes Bemühen um eine gute Lösung für die Gemeinde am Ende auszahlt. Viele Gemeinden argumentieren, dass es nicht ihre Aufgabe ist, sich um eine schnelle Anbindung an das Internet zu bemühen, aber ich erlaube mir dies zu sagen, sie dürfen es.

Die zentrale Fragestellung bei der Schaffung schneller Zugänge zum Internet ist der Beweggrund, der die Gemeinde antreiben sollte. Es geht hier nicht um ein schnelles Netz für alle, damit man besser Fernsehen oder Filmchen von einschlägigen Portalen anschauen kann. Nein, und das hat Bürgermeister Edelmann erkannt, es geht beim schnellen Zugang zum Internet um einen Wirtschaftsfaktor, den entscheidenden Wirtschaftsfaktor. Der schnelle Zugang zum Internet ist der Wirtschaftsfaktor der Zukunft, jede Gemeinde ist gut beraten, hier einen Schwerpunkt der Arbeit zu setzen.

Die Verwaltungen und die Gemeinderäte in Nürtingen und im Nürtinger Umland sind von der Zukunft gerufen, für die Gemeinden bezahlbare Lösungen zu finden! Zuletzt hat man dies in Lenningen gesehen, hier wurde ebenfalls vorgemacht, wie es geht. Die Hoffnung und der Verweis auf die Internet-Wirtschaft führt in kleineren Orten und bei der bestehenden heterogenen Angebotsstruktur der Provider zu keinem Ergebnis, so etwas funktioniert auch und sogar in der mittelgroßen Stadt Nürtingen nicht. Im Gemeinderat von Frickenhausen drängen die Piraten ebenfalls auf eine zügige Umsetzung, ein Horizont von 15 Jahren, wie von der Verwaltung angedacht, kann in diesem Zusammenhang nicht zielführend sein. Und das Schöne ist, die Piraten drängen nicht nur auf eine schnelle Umsetzung, sie haben auch eine, gegenüber der Planung der Gemeinde, kostengünstigere Lösung vorgeschlagen. Wenn die Gemeinden dem Schlaitdorfer Beispiel nicht folgen, werden sie in der Zukunft abgehängt. Um dies zu erkennen, muss man kein großer Prophet sein.

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