Leserbriefe

Rücksichtslose Hundebesitzer

15.01.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Elisabeth Ehler, Frickenhausen. Zum Leserbrief „Hundebesitzer sollten Häufchen beseitigen“ vom 14. Dezember. Kerstin Mönch hat vollkommen recht. Täglich laufe ich mindestens zweimal mit meinem Hund die gleiche Strecke von Linsenhofen ab Spielplatz Mühlstraße nach Frickenhausen. Es ist unverständlich, was ich da zu sehen bekomme. Viele Hundebesitzer lassen doch ihre Hunde überall hinmachen. Auf dem Schnee ist es überhaupt kein Problem, den Haufen mit der Tüte, die kostenlos zur Verfügung gestellt wird, einzusammeln. Nein, es wird einfach nicht mitgenommen. Jetzt ist der Schnee weg und man sieht nur noch einen Haufen an dem anderen. Man sollte es nicht für möglich halten, dass es so viele Hundebesitzer gibt, die keine Rücksicht darauf nehmen, wo der Kot ihres Hundes liegt.

Mir als Hundebesitzer stinkt es zum Himmel. Doch was ich aus eigener Erfahrung mitnehmen musste, war unverschämt. Eine Dame kam des Weges mit ihrem Schäferhund, ließ ihn sein großes Geschäft verrichten und lief weiter. Ich habe sie angesprochen und gesagt, dass es Tüten gäbe, um den Kot aufzuheben. Daraufhin drehte sie sich um und zeigte mir den Vogel. „Vielen Dank fürs Gespräch.“

Selbst auf Gehwegen und Vorgärten in den Wohngebieten wird absolut keine Rücksicht genommen. Die Bewohner dürfen nun den Kot selbst einsammeln, damit ihre Vorgärten und Gehwege wieder sauber sind. Muss das denn sein? Die Hundebesitzer werden immer rücksichtsloser und unverschämter. Es ist schade, dass man dafür nicht bestraft werden kann, wenn man sich so verhält. Als ich vor Kurzem in Österreich war, habe ich gesehen, dass überall Schilder aufgestellt waren mit einem durchgestrichenen Hund, der gerade sein Geschäft machen wollte. Darunter stand ganz groß: Strafe 40 Euro. Das würde ich mir für hier auch wünschen. Vielleicht wäre diese Strafe sinnvoll, wenn es an den eigenen Geldbeutel geht. Dann überlegt man sicher, ob man den Kot liegen lässt. Das ist wie bei Autofahrern, wenn man geblitzt wird. Das wäre mein Vorschlag für das neue Jahr.

Leserbriefe

Expertenwissen oder Menschenverstand?

Rudolf Pfaff, Wendlingen. Zum Artikel „Eidechsenexperte hält Umsiedlung für schwierig“ vom 11. August. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen – die umgesiedelten Eidechsen sind nach einem Jahr verschwunden. Diese undankbaren Wesen verschmähen offenbar die vom BUND für sie eigens…

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