Leserbriefe

Roßdorfer und Nanzwiese

06.07.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gerda Antes, Nürtingen. Zum Kommentar „Das wahre Gesicht“ vom 30. Juni. Die Roßdorfer haben aber schon vor 33 Jahren um „das kleine Fleckchen Grün“ (Originalton des Kommentators Klemke) gekämpft.

Als es noch den Nanz-Laden gab, von dem die Wiese ihren Namen hat, gab es Bestrebungen zur weiteren „Verdichtung“. Der Aktionskreis lud zu einer Versammlung Stadträte aller Fraktionen ein. Obwohl für die Schule und die 4000 Bewohner des bevölkerungsreichsten Stadtteils von Nürtingen noch keine Sporthalle vorhanden war, war die Rede von 1000 weiteren Bewohnern.

Im monatlich erscheinenden „Roßdorfblatt“ hatten wir uns erlaubt, einen Blick in die Zukunft zu werfen (ähnlich wie der „Narrdünger“). Roßdorf würde in „Pferdestadt“ umbenannt und Zusammenrücken sei angesagt, auch neue Regeln: „Wichtigste Bürgerpflicht künftig: Ohren anlegen, Brustkorb einziehen, wenig atmen, nicht unnötig bewegen. Ein derartiges Verhalten erleichtert die soziale und menschliche Aufnahme der neuen Bewohner und trägt zur Vermeidung der negativen Aspekte junger Stadtteile bei.“

Im März 1983 übergab der Aktionskreis Roßdorf an OB Bachofer 1500 DMark zum Kauf von drei Linden für die Nanzwiese. Sie wurden im Beisein des Leiters des Tiefbauamts kurze Zeit später gepflanzt. Das Fleckchen sollte schon damals frei bleiben und war schon damals ein wichtiger Ort. Mit Geflüchteten hat der „heilige Rasen“ rein gar nichts zu tun.

Leserbriefe

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