Leserbriefe

Rennstrecke Mühlstraße

22.09.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Walter G. Meyer, Nürtingen. Als Durchgangsstraße war die Mühlstraße wohl ursprünglich nicht geplant, sondern eher als Schleichweg. Das funktionierte noch vor 20 Jahren ganz gut. In den letzten Jahren aber hat sich der Verkehr vervielfacht. Das wäre ja noch erträglich, wenn sich die Verkehrsteilnehmer an die vorgeschriebenen 30 Kilometer pro Stunde auch nur annähernd halten würden. Aber daran ist überhaupt nicht zu denken, sowohl bei der Einfahrt in die Mühlstraße von der Weberstraße her als auch in der anderen Richtung. Sobald der engere Schulbereich, ab Haus Nummer 42, verlassen ist, wird voll Gas gegeben, bei Haus Nummer 62 sind es dann schon gefühlte 80 bis 100 Kilometer pro Stunde und das ist nicht die Ausnahme, sondern eher die Regel. Die Lärmbelästigung für die Anwohner grenzt schon an böswillige Körperverletzung. Man muss sich fragen, was macht es für einen Sinn, diese 30er-Zonen einzurichten, wenn dann nur halbherzig die Einhaltung durchgesetzt wird? Auch in der Mühlstraße gibt es gelegentlich Geschwindigkeitskontrollen durch das mobile Einsatzteam der Stadt. Aber seltsam, sobald die Kamera installiert ist, beruhigt sich der Verkehr auf mysteriöse Art und Weise. Auf den Bundesstraßen durch Reudern und Neckarhausen mit den stationären Blitzersäulen funktioniert das doch hervorragend, bei einem zugegeben wesentlich höheren Verkehrsaufkommen und es sind eben Bundesstraßen mit anderen Gesetzen.

Aber auch für den innerstädtischen Bereich, wie Mühlstraße und Rümelinstraße, gibt es eine wirksame Maßnahme, den Verkehr zu disziplinieren und zwar wie in Frickenhausen. Dort in der Gartenstraße (?) sind zwei Bereiche mit circa 15 Zentimeter Erhöhung eingebaut, die dafür garantieren, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung eingehalten wird. Warum kann solches nicht auch in Nürtingen zur Anwendung kommen? Die, sowohl in der Rümelinstraße als auch in der Mühlstraße, vorhandenen seitlichen Verengungen, die ohnehin wirkungslos sind, könnten dann entfallen. Die lärmgeplagten Anwohner wären der Stadt für diese Maßnahme unendlich dankbar.

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