Leserbriefe

Radfahrer ohne Licht – Gefahr für andere

15.01.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Johannes Rau, Nürtingen. Tag für Tag beobachte ich, wie trotz Dunkelheit eine große Zahl von Radfahrern ohne Licht fährt. Die absoluten Highlights sind, wenn sie zudem noch dunkel gekleidet sind und der Helm am Lenker hängt.

Dass diese lichtscheuen Gestalten sich selbst damit in Lebensgefahr bringen, das ist eine Sache. Dass sie aber durch ihren bodenlosen Leichtsinn auch noch andere Verkehrsteilnehmer gefährden, das ist in keiner Weise mehr akzeptabel. Mir ist es als Autofahrer schon mehrmals passiert, dass ich einen dieser „Dunkelmänner“ beinahe übersehen habe.

Diese Radfahrer sind im wahrsten Sinn des Wortes nicht besonders hell. Das zeigen sie nur allzu deutlich. Ein Appell an ihre Vernunft bringt somit nichts. Hier helfen nur konsequente Kontrollen. Mein persönlicher Eindruck ist, dass hier viel zu wenig getan wird.

Während Parksünden regelmäßig geahndet werden, wird bei Radfahrern viel zu wenig kontrolliert. Mein Vorschlag ist: In unregelmäßigen Abständen werden morgens im Bereich von Schulen Stichproben durchgeführt. Jedes Fahrrad, das nicht verkehrssicher ist, wird stillgelegt. Der Fahrer erhält eine mündliche Verwarnung. Im Wiederholungsfall muss er ein Bußgeld entrichten.

Wegschauen und den Tatbestand des Fahrens ohne Licht einfach ignorieren geht nicht. Hier geht es um Menschenleben. Um diese zu retten sollte letztlich kein Aufwand zu groß sein.

Leserbriefe

Profitmaximierung statt Naherholung

Harry Nitschko, Wolfschlugen. Zum Artikel „Wildschweine gesucht“ vom 1. Dezember. Es ist sehr begrüßenswert, dass sich viele Gemeinderäte in Wolfschlugen des Themas Waldgebiet Sauhag annehmen und gegenüber der Forstverwaltung auch mal klare Kante zeigen. Es kann ja nicht verwundern, dass sich…

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