Leserbriefe

Radfahren bei Schnee und bei Dunkelheit

30.01.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ralf Epple, Frickenhausen. Zum Leserbrief „Radfahrer ohne Licht – Gefahr für andere“ vom 15. Januar. Zum Thema „Dunkelradler“, das ja alljährlich auftaucht, möchte ich bestätigen, dass das in meinen Augen vor allem von Seiten der Eltern und Lehrer ein Unding ist. Ich selbst ärgere mich sowohl als Auto- als auch als Radfahrer über die Schrecksekunden und notwendigen Ausweichmanöver, bloß weil alles Mögliche lieber gekauft wird als wenigstens eine Notbeleuchtung. Allerdings muss ich ganz klar betonen, dass „Dunkelradler“ durch ihr Tun in den Unfallstatistiken eher eine untergeordnete Rolle spielen, wohl wissend, dass sie unbeleuchtet erheblich besser aufpassen müssen.

An dieser Stelle kann ich nur hoffen, dass auch mal gegen die Hauptunfallursachen im Straßenverkehr, Raserei und dichtes Auffahren durch Kfz-Fahrer, die jährlich Tausende Tote beziehungsweise viele 100 000 Verletzte verursachen, aufklärend gewettert wird. Bisweilen habe ich den Eindruck, so etwas würde stillschweigend geduldet. Dass man in Wendlingen der Meinung ist, bei Schnee müssten Radwege nicht geräumt werden, da man dann ja ohnehin zu Fuß geht, zeigt auch eine befremdliche Sichtweise auf. Man muss wissen, dass Radwege mit „Blauschildern“ nur dann straßenbegleitend angebracht werden dürfen, wenn nachweislich eine erhöhte Gefahrenlage auf der Fahrbahn besteht. Mal davon abgesehen, dass dieser Nachweis willkürlicherweise faktisch nie vorliegt (und auch nicht zutrifft), bedeutet dann aber auch, dass Radwege erst recht von Schnee geräumt werden müssen, denn die ach so gefährliche Fahrbahn stellt ja ein unzumutbares Sicherheitsrisiko dar. Am besten, man schafft die Radwegbenutzungspflichten ab, dann kann jeder fahren, wo er sich am sichersten fühlt – und die Wendlinger und andere können sich das Räumen und Streuen sparen.

Leserbriefe

Gambia ist kein sicheres Herkunftsland

Sem Schade, Wendlingen. Zum Leserbrief „Einwanderer aus Afrika und Migrationspaket“ vom 6. Dezember. Herr Hummel hat das Gefühl, angelogen zu werden und ich würde hierfür gerne ein paar Anstöße setzen, da ich mich intensiv mit der politischen Lage in Gambia auseinandergesetzt habe.

Gambia…

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