Leserbriefe

Protest gegen Freibadpreise

06.03.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Inge Göltenboth, Wendlingen. Zum Leserbrief „Weg ins Freibad wird versperrt“ vom 3. März. Joachim Geiger-Mindt aus Köngen kann ich nur zustimmen. Er hat dankenswerterweise ausgerechnet, was im Artikel der Stadt nicht genannt wurde – die unglaubliche Preissteigerung von über 300 Prozent, besucht man das Bad rund hundert Mal.

Wie passt das zusammen: Neben einem neuen Sportpark für viele Millionen Euro, direkt neben dem Freibad, wird nun eine Politik betrieben, die wohl langfristig auf das endgültige Aus für das Freibad hinausläuft. Ich befürchte eine „Salamitaktik“: Zuerst werden die Gebühren in unverschämter Weise angehoben, um dann im nächsten Jahr zu beklagen, dass der Besuch drastisch zurückgegangen ist. Dann wird die Entscheidung, das Bad ganz zu schließen, wohl jedem einleuchten (das wollen ja einige Stadträte schon seit Jahren).

Seit 35 Jahren haben meine Familie und ich jedes Jahr eine Saisonkarte gekauft. Und die Preissteigerungen auch akzeptiert. Aber was jetzt beschlossen wurde, müsste den Protest der gesamten Bevölkerung hervorrufen. Nach der unglaublichen Geldverschwendung beim letzten Vinzenzifest wird nun bei der, hoffentlich nicht schweigenden, Mehrheit versucht, das einzusammeln, was ein Jahr zuvor aus dem Fenster geworfen wurde. Freibadfreunde, Schwimmer und Sportler sollten sich wehren und protestieren!

Leserbriefe

Steht Stuttgart 21 auf der Kippe?

Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Stuttgart 21 – ICE hält nicht am Flughafen“ vom 9. Januar. „Stuttgart 21 – das neue Herz Europas“ hieß 2009 die millionenschwere Werbekampagne aus Steuergeldern, mit der dem zögernden Volk die märchenhafte S21-Milliarden-Immobilien-Verschwörung aus…

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