Leserbriefe

Politikverdrossenheit entgegenwirken

28.09.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Eugen Wahl, Nürtingen. In Anlehnung an den interessanten Vorschlag von Martin Schulz, regelmäßig mit den Spitzenvertretern der Politik eine „Bürgerbefragung“ durchzuführen, könnte ich mir vorstellen, etwa halbjährlich im Wechsel die Bundestags- und die Landtagsabgeordneten jeweils gemeinsam zu solch einem Forum einzuladen. Es würde sich dann alsbald zeigen, welcher Politiker „sein Geld wert“ ist, und ob wir Bürger wirklich Gehör finden.

Bei entsprechender Vorbereitung ließen sich dazu auch verschiedene Örtlichkeiten auswählen. In einem Schulzentrum zum Beispiel könnte man dann außer den Schlagwörtern „Bildung und Digitalisierung“ mit Betroffenen über Erziehung reden; in einem Altenheim erhielten Pflegekräfte, Angehörige und Heimleitung eine deutliche Stimme und auf der Nanzwiese hätte man die Flüchtlinge buchstäblich vor Augen. Einer „bürgerorientierten“ Kommune würden Aktivitäten in dieser Richtung gut anstehen – auch um der Jammerei über „die Politiker“ und der Politikverdrossenheit entgegenzuwirken!

Leserbriefe

Schulen können selbst bestimmen

Heinz Vogel, Oberboihingen. Zum Artikel „Vorletzter bei Ganztagsschule“ vom 18. Oktober. Interessant, dass jetzt die Bertelsmann-Stiftung bestimmt, was gut und was schlecht ist. Zu den Fakten: Die Einführung einer Ganztagsschule im Ort bestimmt laut Gesetz der Schulausschuss einer Schule,…

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